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Natur

12.08.2020

Eine Blutbuche und ein Grundstück als Geschenk

Der Bürgermeister von Neusäß, Richard Greiner, bedankte sich vor Ort auf der Schenkungsfläche vor der Blutbuche mit einem Strauß Blumen bei der Westheimer Bürgerin Ilse Demuth.
Bild: Andrea Faber

Dank einer Schenkung an die Stadt Neusäß könnte bald ein Ruheplatz entstehen

Drei städtische Wälder, die Naherholungsoase Schmuttertal und ihre Artenvielfalt, die Gestaltung von Grünflächen und der Bienenpark, der kurz vor der Eröffnung steht – die Pflege und der achtsame Umgang mit der Natur werden in Neusäß großgeschrieben. Dazu passt es gut, dass der Stadt Neusäß jetzt die Schenkung einer Teilfläche von circa 280 Quadratmetern aus einem privaten Villengrundstück im Stadtteil Westheim angeboten wurde.

In der Sitzung des Verwaltungs-, Finanz- und Wirtschaftsausschusses vom April 2020 berichtete Bürgermeister Richard Greiner von seinem Gespräch mit der schenkungswilligen Bürgerin. Der zuständige Fachausschuss beschloss, die Schenkung anzunehmen. Die Besitzerin des Grundstücks, Ilse Demuth, schätzt nach einer Pressemitteilung der Stadt die Grünpflege der Stadt Neusäß. Der fachkundige Erhalt einer rund hundert Jahre alten dreistämmigen Blutbuche sowie der Schutz der dort lebenden Igel sind ihr ein wichtiges Anliegen. „Auch ein Baum hat das Recht, alt zu werden“, so die umweltbewusste Seniorin, die sich privat vielfältig für die Natur engagiert.

Die Schenkung beinhaltet neben der beschriebenen Gartenfläche auch einen Geldbetrag von 10000 Euro, der nach dem Willen von Ilse Demuth für die Pflege des schützenswerten Baumes verwendet werden soll. Der Bürgermeister von Neusäß, Richard Greiner, zeigt sich hocherfreut über die Schenkung einer Grünfläche mit dem alten Baumbestand, die nun der Allgemeinheit zugutekommen soll. „Derart großzügige Privatinitiativen sind inzwischen selten geworden und verdienen umso mehr Anerkennung und Dankbarkeit. Ich sehe hier durchaus die Möglichkeit, wie in anderen Orten in unserem Stadtgebiet, jetzt auch im Bereich der Mozartstraße einen kleinen, für die Öffentlichkeit zugänglichen Ruheplatz mit Sitzgelegenheit zu schaffen“, so Greiner. (pm)

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