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Gablingen

13.02.2018

Flugzeug startet beim Umzug durch

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10 Bilder
In Gablingen gelandet war auch das Flugzeug von „Biberbach Air“. Das Personal im stilechten Tower auf dem Narrenwagen sorgte glücklicherweise dafür, dass der Werbespruch „Mit uns stürzen Sie sicher ab“ nicht wahr wurde.
Bild: Andreas Lode

Auf den Gablinger Wagen fliegt’s, fährt’s oder gräbt’s gewaltig. Was den verschiedenen Gruppen heuer beim Faschingsumzug so eingefallen ist

Blauer Himmel, buntes Treiben: Tausende Besucher feierten am Faschingsdienstag „36 Jahre Gablinger Faschingszug“, so Martin Schuster. Der Moderator kündigte am Rathaus sämtliche Fuß- und Wagengruppen an. „Die Veranstaltung nimmt jedes Jahr größere Dimensionen an. Die Zuschauer werden mehr, der Umzug länger.“

Die Gablinger Glammhogga als Gastgeber zeigten sich bei dem Spektakel mit circa 30 Gruppen gut vertreten. So zog der altbekannte „Präsidiumswagen“ beim Umzug mit, gefolgt von einer Einhorn-Herde der Faschingsfreunde. Auch bekannte Gesichter der Gablinger Faschingssitzung waren mit dabei, so die Moderatoren Sabine Baur und Christian Kaiser als „Donnerwetter“. Die Mexikaner vom Musikverein Gablingen fuhren auf einem Fahrrad mit vielen Sitzen, während die Gablinger Perchten selbst geschnitzte Holzmasken mit viel Fell, Schellen und Peitschen vorführten.

Hirblingen hat die „längste Theke der Welt“

Der ortsansässige Theaterverein zeigte ein Brettspiel in Lebensgröße, die Faschingsfreunde aus der Siedlung stellten Leergut dar. Ausschließlich an diesem Nachmittag zu sehen: der Moto-Cross-Club mit dem „ersten Iglu aus echtem Gablinger Schnee“ auf der Ladefläche. Eskimos und Pinguine befeuerten die zugehörige Schneekanone. Während der Gablinger Hort einen Drachen vorführte, dessen langer Körper aus einer Kette Kinder bestand, zog die Feuerwehr Hirblingen die „längste Theke der Welt“ hinterm Bulldog her. Die Jugend des TSV Lützelburg setzte auf die WM: Im „weltgrößten fahrbaren Kicker“ waren Kinder die Spielfiguren.

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Die „Verrückten Weiber“ aus Langweid gehörten zu den wenigen Gruppen mit einem kritischen Ansatz: In Tierkostümen machten sie auf die Plastikflut, Abgasaffen und Artensterben aufmerksam. Die Teestube Gablingen hingegen spielte mit ihrem Wagen unter dem Motto „Nein zur Monstertrasse“ auf den geplanten Ausbau der Staatsstraße 2036 zwischen Heretsried und Holzhausen an: „Planungswahn trifft Größenwahn, drum rollen hier die Bagger an.“

Auch ein Helikopter der US-Army ist dabei

Auch andere Fahrzeuge bewegten sich auf den zahlreichen Partywagen: Auf dem Lützelburger Hänger kullerte die Lummerland-Bahn hin und her, bei Biberbach Air schaukelte ein Flugzeug auf dem Dach. Die Faschingsfreunde Bonstetten zogen einen Helikopter der US Army durch Gablingens Straßen.

Auch der Bauwagen Hirblingen nahm mit seiner fahrbaren Gummibären-Festung beim Umzug teil, während die Narrenburg zu Langweid von der dortigen Feuerwehr besetzt wurde. Währenddessen feierte der Langweider Bauwagen eine Horrorparty, und die Faschingsfreunde Achsheim tobten gemeinsam mit Asterix und Obelix. Die Gäste aus Täfertingen machten Glückskobolde zum Motto – passend dazu überzog ein Regenbogen den Eingang zum Wagen.

Holzfäller aus dem Holzwinkel in karierten Hemden

Auch Bekanntes aus Film und Fernsehen wurde thematisiert: Die Dorfjugend Batzenhofen zeigte sich als Schlumpfparadies, Langenreichen parodierte die Addams Family und Emersacker Fred Feuerstein. In Affaltern feierte das Schneewittchen und in Unterschöneberg regierte Feuerwehrmann Sam. Aus dem Holzwinkel rückten Holzfäller in karierten Hemden an. Den weitesten Weg nach Gablingen legte der Stopselclub Eisingersdorf zurück: Sie kamen mit ihrer Lego-Burg.

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