Hunde an die Leine

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Kommentar Von Maximilian Czysz
24.07.2018

Eine Situation, die viele schon einmal erlebt haben: Beim Spaziergang kommen plötzlich Hund und Herrchen entgegen. Und dann passiert‘s.

Der nicht angeleinte Vierbeiner sprintet auf einen zu. Der Puls schießt in die Höhe, Panik macht sich breit. Eine Abwehrbewegung zur Seite und dann ein verzweifelter Blick. Den nimmt das Herrchen auf und ruft noch aus der Ferne: „Der tut doch nix. Der will nur spielen.“ Übersetzt könnte das auch heißen: „Jetzt stellen Sie sich nicht so an.“

Diesen Hundehaltern fehlt das Verständnis für diejenigen, die vom spielenden „Tut-Nix“ nicht angesprungen oder angebellt werden wollen. Noch schlimmer ist’s freilich, wenn der „Tut-nix“ auch ein „Hört-nix“ ist. Also ein Hund, der nicht folgt. Im schlimmsten Fall haben die Versäumnisse in der Welpenstube dann schmerzliche Folgen – so wie beim Hund Ludwig, der einen Spaziergänger in den Oberschenkel gebissen hat.

Solche Zwischenfälle ließen sich vermeiden, wenn manche Hundehalter mehr Verantwortungsbewusstsein hätten. Dazu gehört es auch, die Angst eines Nicht-Hundehalters zu respektieren und Rücksicht zu nehmen. Im Zweifel muss der Hund einfach an die Leine.

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