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Besuch

11.05.2018

„Image der Altenpflege ist das Problem“

Die Arbeitsgemeinschaft 60plus der SPD Augsburg-Land zu Besuch im Johannesheim: (von links) Janine Hendriks, Wolfgang Bähner, Walter Mergner, Thomas Weigel, Matthias Mark und Heimleiter Stefan Pootemans.
Bild: Walter Trettwer

SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus informiert sich im Johannesheim Meitingen

Über das Johannesheim in Meitingen, ein Alten-und Pflegeheim mit 95 Plätzen, das dem Caritasverband angehört, hat sich die Arbeitsgemeinschaft (ArGe) 60plus der SPD Augsburg-Land vor Ort informiert. „Die ArGe versteht sich als Zielgruppenorganisation der SPD, um inhaltliche Impulse zu geben und die Interessen Älterer in Organisationen, Verbänden und Institutionen zu vertreten“, erläutert deren Leiter Thomas Weigel.

Mit dabei im Johannesheim waren auch der Bezirksrat Wolfgang Bähner, der Kreisrat und SPD-Landkreis-Vorsitzende Florian Kubsch, der Kreisrat Franz Neher, die Gersthofer SPD-Vorsitzende Janine Hendriks, der Meitinger SPD-Vorsitzende Matthias Mark und die ArGe-Vorstandsmitglieder Walter Mergner und Walter Trettwer.

Stefan Pootemans, der langjährige Einrichtungsleiter, informierte die Besucher über die Arbeit des Johannesheims. So werde zum Beispiel für Bewohner mit einer Demenzerkrankung ein integratives Konzept umgesetzt, das sich bewährt habe. Interessant fanden die Besucher auch die Möglichkeit, dass Senioren und die Kinder des benachbarten Montessori-Kindergartens gemeinsam etwas unternehmen. Das Johannesheim habe sehr gute Ergebnisse bei den umfassenden Qualitätsprüfungen erzielt.

Viel diskutiert wurde beim Besuch der SPD-Arbeitsgemeinschaft über den Fachkräftemangel in der Pflege. „Das Image der Altenpflege ist das Problem“, sagte dazu Stefan Pootemans. Die Verdienstmöglichkeiten seien dabei nicht ausschlaggebend, eher die Belastungssituation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die künftige „generalistische Ausbildung“ in der Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege sei grundsätzlich ein guter Ansatz, werde aber den Fachkräftemangel in der Altenpflege nicht beheben. Es nützten auch keine zusätzlichen Stellen, wenn die Bewerber dafür nicht vorhanden seien. (AL)

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