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Natur

27.05.2020

In Aystetten soll es blühen

Bürgermeister Peter Wendel begutachtet zusammen mit Bauhofleiter Ost und Eva Liebig vom Naturparkverein die innerörtliche Blühfläche.
Bild: Naturparkverein

Gemeinde legt mehrere Blühstreifen an und will damit zum Nachahmen anregen

Zusammen mit dem Naturpark Augsburg – Westliche Wälder hat die Gemeinde Aystetten mehrere Blühstreifen im Gemeindegebiet angelegt. „Das ist eine wunderbare Kooperation“, so Bürgermeister Peter Wendel, der zusammen mit Eva Liebig vom Naturparkverein eine neue Blühfläche begutachtete. Es stehe zwar noch nicht alles in voller Blüte, aber das Potenzial sei vorhanden und zeige sich anhand der ersten Keimlinge und Jungpflanzen. Nicht nur Wildbienen und Honigbienen stehen im Fokus, auch Schmetterlinge, Käfer und Spinnentiere finden hier ihren Rückzugsraum.

Dies soll auch Anregung für Hausgartenbesitzer sein, im eigenen Garten Blühflächen anzulegen. Natürlich müsse man sich auch dessen bewusst sein, dass die Blühflächen nur dann ihre Funktion erfüllten, wenn die Pflege darauf abgestimmt werde, erklärt Eva Liebig. Bauhofmitarbeiter Franz Ost mäht die Fläche nur zweimal im Jahr – einmal nach der Blüte im Frühsommer und das zweite Mal Ende August oder Anfang September.

Damit wird sichergestellt, dass die Pflanzen aussamen können, um auch in den kommenden Jahren zu blühen. „Natürlich sieht die Fläche in der Zeit nach der Blüte „unordentlich“ und vertrocknet aus. „Doch nur dann reifen die Samen der Blütenpflanzen aus und fallen zu Boden“, erklärt Eva Liebig. Danach erst wird gemäht und das Mähgut abgeräumt. Der Naturparkverein stellt über sein „Blühprojekt“ Unterstützung in Aussicht. Vereine, etwa Obst- und Gartenbauvereine oder Kommunen, können sich zusätzlich für eine Förderung bewerben. Kontakt: info@naturpark-augsburg.de.

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