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Verkehr

02.05.2019

In Heretsried drohen Parkverbote

In der Flurstraße könnte es bald zu einem entsprechenden Verbot kommen. Das wurde bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderats klar. Außerdem ging es um das Bürgerhaus in Lauterbrunn und den Hochwasserschutz

Angesichts der Parksituation in der Flurstraße in Heretsried droht ein Parkverbot. Bürgermeister Heinrich Jäckle informierte im Gemeinderat, dass mit der Polizei ein Ortstermin stattgefunden habe. Die Behörde sprach sich nach der Begutachtung der Situation für ein einseitiges absolutes Parkverbot aus.

Gemeinderat Winfried Jacob vermutete, dass die Anwohner ihre Fahrzeuge versetzt parken, um die Durchfahrtsgeschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer zu verringern. Jäckle entgegnete, dass Mülllastwagen und Schneeräumfahrzeug oftmals sogar rangieren müssten, um durchfahren zu können. Das gehe so nicht. Sollte sich die Situation nicht bessern, komme das Parkverbot.

Schlechte Nachrichten überbrachte der Rathauschef auch in Sachen Hochwasserschutz, der von vielen Bürgern schon lange erwartet wird. Der Plan hätte eigentlich in der vergangenen Sitzung auf den Weg gebracht werden sollen.

In Heretsried drohen Parkverbote

Nun hat aber ein Grundstückseigentümer, der zunächst eine positive Haltung gegenüber einem Grundstückstausch signalisiert hatte, seine Meinung geändert. Das bedeutet, der geplante Hochwasserschutzdamm, der die Lauterbrunner bei Starkregen vor Hochwasserschäden schützen soll, kann nicht in der geplanten Form gebaut werden. Bürgermeister Jäckle bedauerte, dass der Eigentümer nicht zum Tausch bereit sei. Folge ist nun, dass der komplette Plan überarbeitet werden muss. Die Kosten für das Projekt werden dadurch steigen. Auch der Baubeginn verzögert sich dadurch erneut.

Die Förderanträge für das Bürgerhaus Lauterbrunn werden derzeit bearbeitet. Sobald der Förderbescheid vorliegt, soll die Ausschreibung für den Abriss der alten Gebäude beginnen. In Heretsried hat in der alten Schule die Entkernung begonnen. Der Bürgermeister hofft, dass in den Monaten September und Oktober der Rohbau errichtet werden kann. Unklar ist im Augenblick, inwieweit der Mehrzweckraum über der Feuerwehr weiter genutzt werden kann, da während der Bauarbeiten für das neue Mehrzweckhaus kein zweiter Fluchtweg vorhanden ist. Dies will Bürgermeister Jäckle noch klären.

Die Krabbelgruppe erhält einen Zuschuss von 50 Euro zum Erwerb von Spielzeug.

Die Gemeinde beteiligt sich an den Kosten zur Beschaffung von Rehkitzrettern für die Jagdgenossenschaften Heretsried und Lauterbrunn. Die Geräte sollen Rehkitze vergrämen, bevor die Landwirte ihre Wiesen mähen, und sie so vor dem Mähtod bewahren.

Am Spielplatz Lauterbrunn wird eine defekte Leiter an einem Spielgerät zum Preis von 375 Euro ersetzt.

Gemeinderat Marco Nowak berichtete, dass der Weiher am Spielplatz trocken sei, obwohl er mehrfach aufgefüllt worden sei. Der Grund soll nun abgezogen werden, um eventuelle Beschädigungen durch Baumwurzeln oder Kleintiere sichtbar zu machen. Danach soll die Lehmabdichtung erneuert werden.

Bei den zwei Geschwindigkeitsmessungen im März wurden 117 Temposünder geblitzt. Der schnellste Fahrer war in Heretsried mit etwa 80 km/h unterwegs.

Das Fest für die ehrenamtlichen Helfer der Gemeinde findet am 19. Juli statt.

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