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Ustersbach

30.11.2020

In Ustersbach leuchtet es jeden Abend in einem Fenster

In Ustersbach und Mödishofen wird während der Weihnachtszeit die Aktion Dorfadventskalender durchgeführt. Bürger, Vereine und Gewerbetreibende beteiligen sich daran und präsentieren unter anderem liebevoll dekorierte Fenster, Gartenzäune oder Hauseingänge.
Foto: Siegfried P. Rupprecht

Plus Vom 1. bis 24. Dezember wird in Ustersbach oder Mödishofen jeden Abend ein anderes Fenster oder Ähnliches enthüllt. Jeweils individuell geschmückt.

Die Aktiven Bürger Ustersbach (ABU) wollen in Zeiten der Corona-Pandemie ein bisschen Licht in die Gemeinde bringen. Dazu organisieren sie während der Weihnachtszeit eine Aktion unter dem Motto „Dorfadventskalender“. Daran beteiligen sich neben Grundschule, Pfarrei, Kindertagesstätte, Feuerwehr und Marienheim auch eine Reihe von örtlichen Organisationen wie der Verein Jugendförderung, der Krieger- und Soldaten-, Schützen- und Gartenbauverein sowie der TSV. Mit dabei sind auch Gewerbetreibende und Privatpersonen. So soll ein buntes und abwechslungsreiches Bild von Adventsfenstern entstehen.

Die Ustersbacher Aktion läuft jeden Abend ab 17 Uhr

Die Aktion läuft vom 1. bis 24. Dezember. In dieser Zeitspanne wird an jedem Abend von 17 bis 21 Uhr in Ustersbach oder dem Ortsteil Mödishofen eine beleuchtete Kulisse gezeigt. Zur Präsentation kommen unter anderem liebevoll dekorierte Fenster, geschmückte Gartenzäune oder speziell verzierte Hauseingangsbereiche. Individuelles hat auch Dritte Bürgermeisterin Anja Völk (ABU) im Fokus: „Meine Familie und ich sind da aber noch am Organisieren und hoffen, dass das so klappt, wie wir uns das vorstellen“, berichtet sie.

Sabine Spennesberger will einen Rosenbogen im Garten zieren. „Wahrscheinlich mit vielen Sternen und Lichtern“, verrät die Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins. Ihr Enkel habe vorgeschlagen, 'Sternenglanz' als Motto zu nehmen. Warum? „Weil wir Licht an das Ende unserer Straße bringen möchten – und das im übertragenen Sinn“, erzählt sie. Bewusst werden bei dieser Aktion auf Darbietungen wie Musik, Vorträge von Geschichten oder Essens- und Getränkeausgabe verzichtet, um im Zusammenhang mit Covid-19 alle Interessenten zu schützen, teilt Anja Völk mit. „Die Fenster sollen Freude in die dunkle Zeit bringen und den Bürgern und Familien die Möglichkeit geben, diese Orte in ihre Abendspaziergänge mit einzubeziehen“, verdeutlicht sie.

Beleuchtete Fenster bis zum 27. Dezember

Die Präsentationen sollen bis zum 27. Dezember beleuchtet bleiben, damit auch über die Feiertage noch die Möglichkeit der Besichtigung besteht. Dabei ist die Gestaltung des Dorfadventskalenders frei, informiert Völk. Er müsse auch nicht zwingend einen weihnachtlichen oder christlichen Hintergrund beinhalten. „Das Dargebotene soll vielmehr den Menschen Hoffnung in der gegenwärtigen schwierigen Situation geben.“

Letzte Station bilden am 24. Dezember zwei Weihnachtsbäume. Sie können während der Adventszeit von Bürgern mit guten Wünschen, Sprüchen, Bildern oder kreativen Materialien behängt werden. Jeder Spaziergänger darf sich dann am Heiligabend oder in den Folgetagen einen Anhänger mitnehmen.

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