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Wahlen

07.09.2018

Jetzt wird es in Ustersbach richtig spannend

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Willi Reiter

Richard Link hat die notwendigen Unterstützer-Unterschriften erhalten. Er ist neben Willi Reiter der Zweite Bürgermeisterkandidat

Ustersbach Jetzt ist es endgültig: Richard Link kandidiert um das Amt des Bürgermeisters in Ustersbach. Er habe bis zum Anmeldeschluss die Unterschriften von insgesamt 50 Unterstützer erhalten, bestätigte er auf Nachfrage. Damit hat Link eine wichtige Hürde gemeistert.

Da Link als unabhängiger Kandidat der neu gegründeten Wählergruppe Ustersbach-Mödishofen ohne Nominierung durch eine etablierte Partei antritt, benötigte er im Vorfeld mindestens 50 Unterstützer-Unterschriften. Wahlberechtigte konnten sich dafür bis einschließlich letzten Montag im Rathaus in Gessertshausen eintragen. „Es freut mich riesig, dass es damit geklappt hat“, sagte er. Link buhlt damit am Wahltag zusammen mit Willi Reiter um die Gunst der Wähler. Jetzt werde es mit zwei Kandidaten auch eine richtige Wahl im Sinne der Demokratie geben, ergänzt Link. Ustersbach ist eine Gemeinde, in der der Bürgermeister nur ehrenamtlich tätig ist.

Notwendig wird die Neubesetzung des Bürgermeisteramts durch den Rücktritt des amtierenden Gemeindeoberhaupts Maximilian Stumböck. Er tritt nach insgesamt 16-jähriger Amtszeit vorzeitig zum Ende des Jahres zurück. In dieser großen Zeitspanne habe er seinen Anteil am Dienst für die Gemeinschaft geleistet, bekräftigte Stumböck. Doch es falle ihm immer schwerer, den gestellten kommunalpolitischen Aufgaben gerecht zu werden. „Demokratie ist Gestaltungsmöglichkeit auf Zeit“, machte er deutlich. „Und ich bin überzeugt, dass nun die Zeit gekommen ist, die Verantwortung als Bürgermeister in andere Hände zu legen.“

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Damit geht Ustersbach mit zwei potenziellen Kandidaten ins Rennen um das Bürgermeisteramt. Richard Link und Willi Reiter haben bereits kommunalpolitische Erfahrung im Gemeinderat gesammelt. Ob es zu einem harten Wahlkampf kommt, ist ungewiss. Link hat schon bei seiner Nominierung klar Stellung bezogen. Hausbesuche, um Stimmen zu werben, werde es mit ihm nicht geben, meinte er. Das widerspreche seinem Charakter. Er wolle aber die eine oder andere Veranstaltung für Bürger organisieren, um sich und seine kommunalpolitischen Ziele vorzustellen.

Die Wahl findet am Sonntag, 14. Oktober, statt – am gleichen Tag wie die Wahlen zum Bezirks- und Landtag. Damit wolle man Ressourcen sparen und den Gesamtablauf vereinfachen, so die Argumente des amtierenden Bürgermeisters und seines Gemeinderats.

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