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Meitingen

18.01.2019

Meitingen kauft die ehemalige Apotheke

Meitingen boomt und immer mehr Menschen ziehen in die Marktgemeinde.
Bild: Marcus Merk

Da es im Rathaus eng wird, sollen einige Mitarbeiter in diese Räume umziehen. Die Umbauarbeiten werden bald starten.

Meitingen boomt und immer mehr Menschen ziehen in die Marktgemeinde. Die Folge: Nicht nur in den Kindertagesstätten wird es eng. Auch die Verwaltung hat entsprechend der wachsenden Bevölkerung mehr zu tun. Bereits in den vergangenen Jahren zeichnete sich ab, dass es für die Mitarbeiter im Rathaus eng wird. Nun gibt es eine Lösung für das Problem.

Bei der Sitzung des Marktgemeinderates am Mittwochabend gab Bürgermeister Michael Higl bekannt, dass die Kommune die Räume der seit Jahren leer stehenden Apotheke in der Schlossstraße 7 gekauft hat. In das Gebäude, das fast direkt gegenüber dem Rathaus liegt, sollen die Wohnungsbau GmbH und das Wasserwerk einziehen. Damit wolle man auch die Bedeutung der Wohnungsbau GmbH hervorheben, erklärte Higl.

Ein wichtiger Mosaikstein

Nach dem einstimmigen Beschluss des Rates für den Umbau der Räume, soll nun die Planung so schnell wie möglich vorangetrieben werden. „Der Umbau soll heuer vonstatten gehen“, sagte Higl. Hintergrund: Die Entscheidung, dass nun in der ehemaligen Apotheke zusätzliche Räume für die Gemeindeverwaltung geschaffen werden, war ein wichtiger Mosaikstein. So steht nun fest, dass auf der Schlosswiese keine Räumlichkeiten dafür geplant werden müssen. Derzeit laufen die Planungen, was auf dem Areal in der Ortsmitte realisiert werden kann.

  • Lehmabbau Bei der Sitzung ging es auch um den Lehmabbau durch die Firma Creaton bei Langenreichen. Konkret musste sich der Rat mit der Rekultivierung der Gruben befassen. Der Plan dafür wurde nochmals vorgelegt, weil eine Fläche nicht zum Abbau verwendet wurde, obwohl dies in der ursprünglichen Planung vorgesehen war. Laut dem Rekultivierungsplan sollen auf der 20 Hektar großen Fläche 10,5 Hektar Acker und 3,9 Hektar Wald entstehen. Bei der Verfüllung soll das ursprüngliche Wegenetz erhalten und benutzt werden. Das heißt, dass wie bisher die Lastwagen bei ihren Fahrten nur einmal durch Langenreichen fahren müssen.
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