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Gersthofen

09.04.2021

Mix aus Krippe und Hort: Gersthofens neue Kindertagesstätte eröffnet

Die Buben und Mädchen der neuen Kindertagesstätte Lechstrolche in Gersthofen begrüßten Bürgermeister Michael Wörle (links).
Foto: Marcus Merk

Plus Die Kindertagesstätte Lechstrolche bietet 150 Kindern Platz. Nun konnten die kleinsten Bürger Gersthofens in die neuen Räume umziehen.

Die größte Kinderbetreuungseinrichtung in der Stadt Gersthofen ist die Kita Lechstrolche. In unmittelbarer Nähe zum Kolping-Kindergarten gelegen, hieß es nun zum Betriebsstart in der Roseggerstraße 22 für zahlreiche Kinder "herzlich willkommen". Hier werden künftig insgesamt 150 Kinder betreut. Dafür steht ein 30-köpfiges Team zur Verfügung, von Kinderpflegern bis Erzieher. Die Baukosten für die neue Kindertagesstätte betrugen 7,2 Millionen Euro.

Die Betreuungsplätze gliedern sich auf. Denn neben 60 Krippenkindern in vier Gruppen bietet die Kita Lechstrolche auch 100 Hortplätze in vier Gruppen. Mit der Eröffnung wird das Betreuungskonzept der Stadt Gersthofen weiter ausgebaut und auf Zukunft ausgerichtet, denn der Bedarf an Kinderbetreuung steigt kontinuierlich.

So viele Kinder werden in Gersthofer Kitas betreut

Insgesamt werden derzeit in Gersthofen nach Angaben der Stadtverwaltung 849 Kinder in 15 Einrichtungen betreut. Darunter sind 149 Hortkinder in vier Einrichtungen, 558 Kindergartenkinder in sechs Kindergärten und insgesamt 142 Krippenkinder in fünf Krippen. Hinzu kommen noch rund knapp 400 Plätze bei freien oder kirchlichen Trägern.

Errichtet wurde die Kindertagesstätte in Holzmodulbauweise. Geplant wurde der Bau vom Augsburger Büro Frech und Mair. Dabei musste auch die nahe gelegene Autobahn berücksichtigt werden. So wurden auf die Lärmseite im Süden des Gebäudes nur Nebenräume wie Küchen, Flure und Toiletten gelegt. Die Außenfassade ist gegliedert durch farbige vertikale Wandstreifen. Der Innenbereich ist von Holz bestimmt.

Bessere Zusammenarbeit mit dem Kolping-Kindergarten

Elke Kratzsch, die bereits seit über 18 Jahren als Leiterin des Kolping-Kindergartens bei der Stadt Gersthofen aktiv ist, freut sich über die neuen Räume und das in direkter Nachbarschaft der schon länger bestehenden Kita. "Interimsmäßig haben wir die Kinder, welche bereits für die Kita Lechstrolche vorgesehen waren, während der Bauphase in den extra dafür aufgestellten Containern am Ballonstartplatz betreut." Die Hortkinder wurden von Kratzschs Team an der Goetheschule betreut. "Logistisch und organisatorisch ist nun vieles für meine Vertretung Daniela Bechtel und mich leichter, weil die beiden Einrichtungen nun Tür an Tür liegen. Unser pädagogisches Konzept lässt sich hier vor Ort bestens umsetzen."

7,2 Millionen Euro kostete der Bau der neuen Kita Lechstrolche in Gersthofen.
Foto: Marcus Merk

So gibt es beispielsweise einen großen Bewegungsraum für die Hortkinder und den Krippenkindern stehen Spielflure zur Verfügung. Dazu gibt es ein Freigelände. Wichtig war der Kindergartenleiterin auch, dass unter den Zweckräumen im Obergeschoss des Neubaus ein Bistroraum eingerichtet wurde. Dieser solle - wenn es die Corona-Richtlinien wieder ermöglichen - ein Ort für Feste und gemeinsame Veranstaltungen werden, damit auch die Eltern wieder direkt am Leben der Kindertagesstätte teilnehmen können.

Gersthofer Kita Lechstrolche bietet Mix aus Krippe und Hort

Bürgermeister Michael Wörle erklärte beim Einzug der ersten Mädchen und Buben: "Das Gebäude wurde genau nach den vielschichtigen Bedürfnissen einer Kinderbetreuungseinrichtung, welche einen Mix aus Krippe und Hort beheimatet, ausgerichtet." Neben den baulichen Aspekten und den Rahmenbedingungen, die innerhalb der Verwaltung für eine Betreuung hier vor Ort geschaffen worden seien, sei aber etwas anderes ganz essenziell: "Wärme, Geborgenheit, ein Lächeln, Betreuer, die mit Freude und Engagement ihrer Arbeit nachgehen." Und genau das alles sei am Eröffnungstag mit in die Kita Lechstrolche eingezogen. "Es bleibt auch weiterhin das Ziel der Stadt Gersthofen, immer ausreichend Plätze in Kitas, Krippen und Horten zur Verfügung zu stellen", versprach Wörle.

Dass der Start jetzt in den Ferien stattfand, liegt daran, dass in Gersthofen während der Ferien Notgruppen eingerichtet worden sind und deswegen Kinder betreut werden.

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