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Sommer

24.08.2020

Motto-Tage und kreatives Arbeiten sind Hits bei Kindern

T-Shirts und Hosen selbst mit der Batik-Technik gestaltet: Das macht den Teilnehmern des Ferienprogramms Spaß.
Bild: Jugendpflege Stadtbergen

107 Buben und Mädchen nahmen bisher am Ferienprogramm Stadtbergen teil. In den nächsten Wochen geht’s weiter

Aufgrund der Corona-Pandemie bietet die Jugendpflege der Stadt Stadtbergen erstmals das Programm in allen sechs Sommerferienwochen an. Dies soll vor allem Eltern entlasten, die ihren Jahresurlaub schon zu Beginn der Pandemie während des Shutdowns aufbrauchen mussten. „Das Ferienprogramm fand in unmittelbarer Nähe sowohl in der Parkschule als auch in der Leopold-Mozart-Schule in Leitershofen statt, um kleinere Gruppenstärken betreuen zu können, und die erhöhten Abstandsregeln samt der vorgeschriebenen Hygieneschutzmaßnahmen einhalten zu können“, erklärt Stadtbergens zweiter Bürgermeister Michael Smischek.

Mit einem enormen Arbeitsaufwand stemmte die Jugendpflege das Programm, da erst recht kurzfristig klar war, dass durch die Erleichterung der Corona-Maßnahmen das Ferienprogramm letztendlich doch realisiert werden konnte. In welchem Rahmen? In wie vielen Kleingruppen? Welche Programmpunkte pro Tag? Wie wird das Hygienekonzept umgesetzt? Mit diesen Fragen setzte sich die Jugendpflege der Stadt intensiv auseinander und stellte ein abwechslungsreiches Spiel- und Sportprogramm zusammen. 107 Kinder haben dieses bisher in Anspruch genommen.

Die Jugendpfleger Josua Neumann, Katrin Jalil und Juliane Schretzmair sind erleichtert, dass bisher kein Corona-Fall das Ferienprogramm der Stadt Stadtbergen gefährdete. „Auch unter den erschwerten Umständen hat alles dank unserer 21 engagierten und flexiblen Betreuer bestens geklappt“, sagt Josua Neumann.

Er berichtet, dass gewöhnlich gerade in den ersten drei Ferienwochen der Betreuungsbedarf deutlich höher sei. So waren für die erste Woche 70 Kinder, für die zweite und dritte Woche zwischen 40 und 60 Kinder angemeldet. In den letzten drei Wochen besuchen maximal je zwölf Kinder das Angebot. „Wir werden uns auch in den nächsten Jahren auf die drei ersten Wochen konzentrieren, kleinere Gruppen zusammenstellen und das Ferienprogramm auch in Leitershofen anbieten, vorausgesetzt, dass es 2021 keine Einschränkungen mehr gibt“, so Neumann.

Besonders gut kamen bei den jungen Teilnehmern nach den Kennenlernspielen die Motto-Tage an: So standen der „Wilde Westen“, „Ab in den Wald“ oder das „Duell um die Welt“ auf der Hitliste der Kinder. Ausflüge führten in den Augsburger Zoo, zum Soccergolf nach Rehling und den Wildpark in Poing. Sportlich ging es beim Discgolf, der Miniolympiade oder im Stadtberger Gartenhallenbad zu. Auch beim Basteln bewiesen die Buben und Mädchen ihre Kreativität, gestalteten Flaggen, knüpften Freundschaftsbänder und Schlüsselanhänger, bauten Trommeln, machten Erfahrungen mit Steinkunst, Batik und Blow-Paint-Kunst. „Besonders beliebt war heuer das Batikangebot. Hier entstanden kunterbunte T-Shirts und Leggings.“

„Generell ist die Betreuung in den Kleingruppen angekommen“, freut sich der Jugendpfleger. Besonders sei den Mitarbeitern des Bauhofs und den Hausmeistern zu danken, betont Josua Neumann. Sie bauten stets Biertischgarnituren, Pavillons und weiteres Zubehör für die Aktivitäten der Kinder auf und standen als Ansprechpartner zur Verfügung.

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