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28.05.2020

Neusäß will Kunstrasen verhindern

Ausschussdebatte: Welcher Weg führt zu diesem Ziel?

Ärger mit Gärten, in denen Kunstrasen oder Schottersteine vorherrschen – das soll es in Neusäß in Zukunft nicht mehr geben. Wie berichtet, sah sich die Verwaltung der Stadt, unterstützt vom Bauausschuss, in der Vergangenheit in mehrere Briefwechsel mit dem Landratsamt verstrickt, in denen es unter anderem darum ging, ob Kunstrasen in einem Garten immer noch als Rasen anzusehen ist.

Das Landratsamt als Aufsichtsbehörde meint ja – und forderte die Stadt Neusäß auf, in ihren Vorgaben für Bauherren genauer zu werden. Das soll nun auf einen Antrag der CSU hin geschehen. Doch was ist der bessere Weg? Eine eigene Grünsatzung für die Stadt, die für alle nicht bebauten Flächen auf Grundstücken gilt oder genaue Angaben in jedem Bebauungsplan? Andere Städte gingen unterschiedliche Wege, hat die Verwaltung für die Mitglieder des Planungs- und Umweltausschusses herausgearbeitet. So hätten etwa München und Erlangen eigene Satzungen. Doch welcher Weg ist nun tatsächlich erfolgversprechender? Stadtrat Uwe Hübner (CSU) setzt auf Festlegungen in den einzelnen Bebauungsplänen. Da habe sich in den vergangenen Jahren auch schon viel getan. Vertreter von SPD, FW und Grünen sprechen sich hingegen für eine eigene Satzung aus. Ein Argument dafür sei für Inge Steinmetz-Maaz (FW), dass man bei der Verhängung von Bußgeldern selbst aktiv werden könne und nicht auf das Landratsamt als Aufsichtsbehörde angewiesen sei.

Am Ende der Diskussion stand ein Auftrag an die Verwaltung: Sie solle nun noch einmal ausloten, welcher Weg der vielversprechendere sei. (jah)

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