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Gemeinderat

02.02.2018

Sanierung des Mairhaldenwegs wird erst auf Eis gelegt

Aystetter wollen Entscheidung über Straßenausbaubeiträge abwarten. Der ganze Ort erhält LED-Lampen

Die Sanierung des Mairhaldenwegs wird noch einmal verschoben. Dem stimmte der Gemeinderat Aystetten auf seiner jüngsten Sitzung zu. Grund für die Verschiebung, so Bürgermeister Peter Wendel auf Rückfrage, sei die laufende Diskussion um die eventuelle Aufgabe der Straßenausbaubeiträge in Bayern.

„Der Bayerische Gemeindetag empfahl, geplante Maßnahmen bis zu einer Entscheidung auf Eis zu legen“, sagte Wendel. Die Anwohner waren bereits auf einer vorangegangenen Anliegerversammlung informiert worden. Das waren weitere Themen der Sitzung:

Die Straßenbeleuchtung in Aystetten wird heuer auf LED-Lampen umgestellt. Die Gemeinde nahm ein Angebot der Lech-Elektrizitätswerke auf pauschalierten Leuchtmitteltausch an. Das bedeutet, dass Aystetten die nächsten acht Jahre jeweils 18000 Euro für den Leuchtmitteltausch in den Haushalt einstellt, der Lampentausch aber komplett heuer stattfindet.

Eine Absage erhielt der Antrag auf Vorbescheid auf Neubau eines Pferdestalls mit Reithalle. Der Antragsteller Christian Döbler sei ein ehemaliger Turnierreiter und wohne nicht in Aystetten, so Bürgermeister Wendel. Grund für die Ablehnung war der geplante Standort des Stalls im Außenbereich südlich der Staatsstraße, nahe am Weldenbahn-Radweg und in Nachbarschaft zum Naturpark Augsburg-Westliche Wälder. Noch dazu hätte sich der Stall im Überschwemmungsgebiet befunden.

Die Gemeinde Aystetten lässt den Zustand ihrer Wasserversorgungseinrichtungen (Hochbehälter, Brunnen, Notstromaggregat, Druckerhöhungsanlage) von den Stadtwerken Augsburg technisch überprüfen. Da Aystetten Mitglied der Loderberg-Gruppe zur Wasserversorgung ist und diese das Angebot der Stadtwerke auf technische Prüfung annimmt, schließt sich Aystetten an.

Die Verkehrsüberwachung Schwaben-Mitte wird weiterhin den ruhenden Verkehr in Aystetten im Auge behalten. Dies habe sich inzwischen bewährt, so Peter Wendel. Immer wieder parkten Autos gerade im Bereich von Geschäften falsch und behinderten nicht nur den Verkehr, sondern auch Fußgänger.

An der Demografiesimulation des Landratsamtes Augsburg, Fachstelle Jugendarbeit, will sich die Gemeinde Aystetten wegen des nötigen Aufwands nicht beteiligen. Der Gemeinderat verzichtete auf die Bewerbung für eine Teilnahme. (pks)

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