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02.07.2020

Sie hat für die SPD gelebt

Gersthofens ehemalige Dritte Bürgermeisterin Annegret Kirstein ist tot

Ihr Leben galt der SPD und dem Einsatz für die Mitmenschen. Nach kurzer schwerer Krankheit ist die ehemalige Dritte Bürgermeisterin Gersthofens, Annegret Kirstein im Alter von 80 Jahren gestorben.

Insgesamt 30 Jahre war sie als Stadträtin in Gersthofen tätig. Von 2001 bis 2002 sowie von 2008 bis 2014 war sie als Dritte Bürgermeisterin im Amt. Von 1990 bis 2014 vertrat sie die Interessen der Stadt Gersthofen im Kreistag. Unter anderem machte sie sich als Aufsichtsrätin der Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises (WBL) für den sozialen Wohnungsbau im Landkreis stark.

„Ihre politische Karriere begann in Oberhausen“, erinnert sich Peter Schönfelder, langjähriger politischer Weggefährte und ehemaliger SPD-Ortsvorsitzender Gersthofens. Mit dem Umzug nach Rettenbergen trat sie in die Gersthofer SPD ein und übernahm bald schon Verantwortung, unter anderem über Jahrzehnte als Kassierin des Ortsverbands. „Sie war sich für keine Arbeit zu schade und man konnte sich stets auf sie verlassen“, so Schönfelder weiter.

Annegret Kirstein arbeitete als Betriebsratsvorsitzende bei der Firma Dyckerhoff in Augsburg. Zudem setzte sie sich jahrelang in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften der SPD für Arbeitnehmerrechte und die Gleichberechtigung der Frauen ein. „So war sie Mitte der 80er Jahre mitbeteiligt an der Gründung des Augsburger Frauenhauses.“ Kurz nach dem Eintritt in den Ruhestand war sie zudem mitbeteiligt an der Gründung der Arbeitsgemeinschaft 60plus im SPD-Unterbezirk Augsburg-Land. Annegret Kirstein hinterlässt zwei erwachsene Söhne. (lig)

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