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Regionalentwicklung I

05.10.2017

Sie wollen mit den Pfunden der Stauden wuchern

Die Spitze der Regionalentwicklung Stauden (von links): Josef Böck, Peter Ziegelmeier, Claudia Schuster und Peter Wachler.
Bild: Walter Kleber

Fischachs Bürgermeister Peter Ziegelmeier bleibt Vorsitzender und hat neue Mitstreiter an seiner Seite

Auch im 21. Jahr ihres Bestehens will die Regionalentwicklung Stauden (RES) selbstbewusst Flagge zeigen und die Stauden mit breit gefächerten Angeboten und Aktionen als attraktive Naherholungsregion im Naturpark Augsburg Westliche Wälder positionieren. Bei der Mitgliederversammlung im Rathaus Fischach gab es ein klares, einstimmiges Votum der zwölf Mitgliedsgemeinden, die Arbeit der Interessensgemeinschaft fortzuführen. Der für weitere drei Jahre in seinem Amt bestätigte Vorsitzende der RES, Fischachs Bürgermeister Peter Ziegelmeier, appellierte an seine Kollegen, den Vorstand auch zu fordern und Projektvorschläge einzubringen. „Wir wollen künftig noch mehr gestalten und weniger verwalten“, gab er die Marschrichtung vor. „Dabei sind wir aber auf aktive Mitwirkung und auf Projektvorschläge aus den Mitgliedsgemeinden angewiesen.“

Ein solides finanzielles Polster für kommende Vorhaben ist vorhanden. „Bringen wir gemeinsam unsere Heimatregion weiter voran und wuchern wir mit unseren landschaftlichen Pfunden!“ Als Keimzelle und heutige „Teilmenge“ der geografisch weiter gefassten Regionalentwicklung Augsburger Land (ReAL) West möchten die Stauden auch künftig ihre Eigenständigkeit bewahren und mit eigenen Projekten – von touristischen Angeboten bis zum Kulturpreis „Staudenähre“ – punkten. Wie vielfältig dies in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten gelungen ist, das hat die RES in einem reich bebilderten Jubiläumsmagazin dokumentiert.

Jetzt richten die Stauden-Akteure ihren Blick wieder nach vorn. Mit einer neu aufgestellten Führungsriege geht es in die kommenden drei Jahre. Während Peter Wachler, der Bürgermeister von Markt Wald (Landkreis Unterallgäu), im Amt des stellvertretenden RES-Vorsitzenden bestätigt wurde, übernimmt Josef Böck (Bürgermeister von Langenneufnach) die Funktion des weiteren Stellvertreters von Claudia Schuster. Die frühere Rathauschefin von Gessertshausen wurde einstimmig zur neuen Geschäftsführerin der RES bestimmt. Ihre Vorgängerin Renate Meier – sie hatte die Geschäfte in den vergangenen sechs Jahren mit viel Engagement und Herzblut geführt – wechselt als Nachfolgerin von Maschinenring-Geschäftsführer Joachim Weldishofer auf den Posten der Schatzmeisterin. Neuer Schriftführer ist Anton Böck (Langenneufnach), der Sprecher des RES-Arbeitskreises Kultur, der auf seinen Namenskollegen Josef Böck folgt. Neu geschaffen wurde der Posten eines Beisitzers, der von Rudolf Linderl (Wollmetshofen) bekleidet wird. Kassenprüfer sind weiterhin Mittelneufnachs Altbürgermeister Franz Xaver Meitinger und Robert Sturm, der Rathauschef von Ettringen im Unterallgäu.

Neben dem Großprojekt Staudenbahn-Reaktivierung stehen heuer die Überarbeitung des RES-Internetauftritts und ein Verzeichnis aller E-Bike-Ladestationen im Staudengebiet auf der Agenda.

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