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Saisonbeginn

13.09.2019

Von Totalüberwachung und einem Nilpferd

Die Herbst- und Wintersaison in der Stadthalle Neusäß startet am Sonntag mit einem großen Bücherflohmarkt.

Die Stadthalle Neusäß hat in den nächsten Monaten eine bunte Mischung aus Theater, Musik und Kabarett mit vielen beliebten Stars zu bieten

Nach der Sommerpause startet die Stadthalle Neusäß in die Herbst-/Wintersaison 2019/2020. Das Team um Kulturbüroleiterin Anneli Bronner hat wieder ein vielseitiges Programm zusammengestellt, das nicht nur reine Unterhaltung bietet.

Obwohl sich viele Zuschauer immerspontanerund kurzfristiger entscheiden, ob sie eine Veranstaltung besuchen, verzeichnet die Stadthalle seit Jahren relativ stabile Besucherzahlen. „Weil aber aus steuerlichen Gründen inzwischen die Ticketverkäufe immer in dem Jahr verrechnet werden, in dem die Eintrittspreise gezahlt wurden, ist die Zusammenstellung der Besucherzahlen deutlich komplizierter geworden“, sagt Bronner auf Anfrage.

Stabil liegt auch die Zahl der Abonnenten: Insgesamt haben 576 Menschen eine Auswahl an Stücken zu verbilligten Preisen gebucht.

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Schon am kommenden Wochenende geht die Spielzeit los: Auftakt ist am Sonntag, 15. September, um 10 Uhr mit einem großen Bücherflohmarkt. Vier Neusässer Büchereien und die Stadt tragen dazu bei. Um 15 Uhr liest der Autor und AZ-Mitarbeiter Siegfried P. Rupprecht im Ratssaal aus seinem Buch „Macke Taifun und seine Halunken“ für Schüler von sechs bis zehn Jahren. Der Eintritt ist frei.

Hier eine Auswahl aus dem Neusässer Kulturprogramm für die nächsten Monate:

Ernsten Stoff bietet das Schauspiel „1984“ nach George Orwells berühmtem Roman über die totale Überwachung der Menschen. Zu sehen ist darin der Fernsehstar Jacques Breuer (27. September). Eine klassische Komödie hat sich das Neue Globe Theater mit Molières „Die Streiche des Scapin“ ausgesucht (26. Oktober). Der Regisseur lässt den Autor selbst auf der Bühne auftreten. Um Liebe geht es in der Komödie mit Musik „Nathalie küsst“, einer Bearbeitung des Erfolgsromans von David Foenkinos von Anna Bechstein (23. November), mit Ursula Buschhorn und Michel Guillaume.

Ein moderner Klassiker ist Friedrich Dürrenmatts hintergründiges Drama „Die Physiker“, bei dem die Frage ungeklärt bleibt, wer wirklich verrückt ist (19. Februar). Die Verfilmung mit Catherine Deneuve und Isabelle Huppert machte die Kriminalkomödie „Acht Frauen“ sehr bekannt. Nun ist sie mit Anja Klawun („Die Päpstin“) in einer Fassung mit Livemusik von Franz Wittenbrink zu erleben (14. März).

Abba war eine der erfolgreichsten Bands der Musikgeschichte. Nun holt die Hommage „Dancing Queen“ die Hits wieder zurück. Gesungen und musiziert wird dabei live (1. Februar). Die Theaterschule Young Stage hat in zehn Jahren einige Profis hervorgebracht und mit ihrem Nachwuchs in Neusäß oft begeistert. Mit einer Jubiläumsgala wird die ausgiebig gefeiert (28. März).

Schicksalsjahre eines Kaiserpaares – inklusive Drei-Gang-Menü hat Stadthallen-Stammgast Christian Auer in seiner Show „Sissi und Franzl – KaiserSchmarrn II“ vereint (9. Mai).

unter dem Motto „einsmehr“ serviert die A-cappella-Formation Greg is Back 21 Superhits (9. November) und die Allgäuer Band Losamol entführt auf eine „BergLeit-Tour (25. Oktober). Zum Jahresausklang gibt’s unter dem Titel „Rock on Top“ die besten Rocksongs aller Zeiten mit Christian Auer und Young Stage (31. Dezember), Isarrider Roland Hefter gibt sich erstmals mit Band am 18. Januar die Ehre.

„Definitiv vielleicht“ ist Günter Grünwald in Neusäß zu sehen (13. Dezember), während Nockherberg-Redner Maxi Schafroth der „Faszination Bayern“ erliegt (30. Januar). Herr und Frau Braun sowie Geisterfahrer Silvano Tuiach setzen mit ihrem Programm „Nix für unguat“ am 24. Februar die Tradition des Neusässer Rosenmontagskabaretts fort (24. Februar). Am 25. April schließlich beißen der Bauchredner Sebastian Reich und sein Nilpferd Amanda in einen „Glückskeks“.

gibt’s im Vorverkauf der Stadthalle Neusäß, Hauptstraße 28, in Neusäß sowie bei unseren Servicepartnern „Der Buchladen“ (Gersthofen) und Modellbau Koch (Stadtbergen).

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