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Neusäß

18.08.2017

Was schmökert der Neusässer Kaplan?

Der Neusässer Kaplan stöbert gerne in Bücherregalen und sucht sich eine neue Lektüre aus.
Bild: Verena Klaus

Kaplan Solomon Essiet mag nicht nur theologische Bücher, sondern auch historische Romane – Serie Teil 4

Was lesen Sie gerne? Und welchen Buchtipp haben Sie gerade jetzt für die Ferienzeit? Über diese Fragen hat Verena Klaus, die neue ehrenamtliche Leiterin der Bücherei Sankt Ägidius Neusäß, für eine Blogserie im Internet mit mehreren bekannten Neusässern aus Politik, Kultur oder Vereinsleben gesprochen.

Nach Landrat Martin Sailer und Historikerin Martha Schad, Klaus-Peter Gulden, Sänger (Countertenor der A-cappella-Band VoiceNet) steht heute ein Geistlicher Rede und Antwort: Solomon Essiet, Kaplan der Pfarreigemeinschaft Neusäß. Essiet kommt ursprünglich aus Nigeria und lebt seit 2013 in Deutschland und seit 2014 in Neusäß tätig.

Was lesen Sie aktuell und warum?

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Essiet: Das Nachsynodales Apostolisches Schreiben „Amoris Laetitia“ vom Papst Franziskus zum Thema Familie. Mich interessiert, was die Kirche zum Thema Familie sagt und welchen Einfluss sie hat.

Was haben Sie denn als Kind gerne gelesen?

Essiet: Viele Sachbücher alle auf Englisch, da das die Amtssprache und Schulsprache in Nigeria ist. Besonders erinnern kann ich mich an das Buch „The African Child“ von Camara Laye

Was lesen Sie als Nächstes?

Essiet: „Träume jenseits des Meeres“: Ein Roman von Tamara Mckinley. (Anm. der Red.: Das Buch spielt im 18. Jahrhundert. Die Autorin greift in ihrem Roman das Thema der Gefangenendeportation nach Australien auf. Tamara McKinley erzählt von Menschen aus verschiedenen Kulturen, die Neues wagen und ihre Träume nicht aufgeben möchten.)

Haben Sie einen Lieblingsort zum Lesen?

Essiet: Nein, ich lese überall in der Wohnung oder auf dem Balkon. Lesen ist mein Hobby, das ich überall tun kann.

Welches Buch würden Sie als Ihr Lieblingsbuch bezeichnen? Es darf auch gerne eines aus Ihrer Kindheit sein.

Essiet: „The African Child“ von Camara Laye, weil es gut die Kindheit in Afrika beschreibt.

Ist Ihr Leben eher ein Roman oder ein Sachbuch?

Essiet: Ein Sachbuch

Welchen Titel würden Sie sich für ein Buch, das über Sie geschrieben wird, wünschen?

Essiet: Ich würde mich von dem Autor überraschen lassen.

Serie Im nächsten Teil beantwortet Bürgermeister Richard Greiner die Fragen.

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