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Augsburg

20.07.2020

Ärger um Maskenpflicht im Zug: Passagier greift Schaffnerin an

Einen Angriff auf eine Zugbegleiterin meldet die Bundespolizei: Der Vorfall ereignete sich am Samstagnachmittag im Regionalexpress zwischen Augsburg und Donauwörth. 
Bild: Anne Wall

Im Regionalexpress von Augsburg nach Donauwörth hat ein Reisender eine Zugbegleiterin verletzt. Der betrunkene Mann wollte keine Maske aufsetzen.

Einen Angriff auf eine Zugbegleiterin meldet die Bundespolizei: Der Vorfall ereignete sich am Samstagnachmittag im Regionalexpress zwischen Augsburg und Donauwörth.

Wie die Polizei mitteilt, machte eine Reisende während der Fahrt des Regionalexpress 57142 von Augsburg in Richtung Donauwörth die Zugbegleiterin darauf aufmerksam, dass ein hinter ihr sitzender Mann keinen Mund-Nasen-Schutz trug. Dazu wäre er verpflichtet gewesen. Als die Schaffnerin den 27-jährigen Deutschen auf das Fehlverhalten ansprach, reagierte er sofort äußerst aggressiv und uneinsichtig, heißt es im Polizeibericht. Daraufhin verständigte die Frau die Bundespolizei in Augsburg, da sie den Mann von der Weiterfahrt ausschließen wollte.

Angriff im Zug bei Augsburg: Schaffnerin muss zum Arzt

Zwei Fahrgäste versuchten nach Angaben der Polizei, zwischen dem Uneinsichtigen und der DB-Mitarbeiterin zu vermitteln. Der alkoholisierte 27-Jährige geriet dabei aus dem Gleichgewicht und fiel rückwärts in eine Sitzgruppe. Liegend trat er der 46-jährigen Zugbegleiterin mit dem Fuß in den Bauch. Diese erlitt dadurch Schmerzen und ihr wurde übel. Beim Halt in Augsburg-Oberhausen nahm eine Streife der Bundespolizei den aggressiven Fahrgast fest und brachte ihn zur weiteren Sachbearbeitung zur Dienststelle. Die Messung der Atemalkoholkonzentration ergab einen Wert von 1,98 Promille. Die DB-Mitarbeiterin begab sich in ärztliche Behandlung.

Die Bundespolizei ermittelt gegen aggressiven Fahrgast

Der aggressive Fahrgast muss nun mit Konsequenzen rechnen: Die Bundespolizei leitete gegen den aggressiven Fahrgast ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz ein. (AZ)

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