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Airbnb: Die Stadt muss wachsam bleiben

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Kommentar Von Eva Maria Knab
12.08.2018

In München überwachen bereits Detektive den Wohnungsmarkt, um schwarze Schafe ausfindig zu machen. In Augsburg ist das Problem mit Online-Vermietungsportalen noch nicht so gravierend.

Eines vorweg: Wenn man seine Wohnung mal kurz an Touristen vermietet, während man selbst in den Urlaub fährt, ist das für den Augsburger Wohnungsmarkt sicherlich kein Problem. Probleme kann es aber dann geben, wenn viele Wohnungen gewerblich an wechselnde Besucher vermietet werden. Denn damit werden sie dem normalen Mietmarkt entzogen. In München ist der Druck bereits enorm, in Augsburg offenbar noch nicht, wenn man Experten glauben darf.

Für teures Geld vermieten

In München gibt es Handlungsbedarf. Dort geht die Stadt mit einer „Zweckentfremdungssatzung“ für Wohnungen und mit einer eigenen Detektivtruppe gegen schwarze Schafe vor, die illegal für teures Geld an Touristen vermieten. Für Augsburg dürfte das bislang keine Lösung sein. Wenn der Stadtrat eine solche Satzung beschließen würde, müsste der Mietwohnungsmarkt mit erheblichen Personaleinsatz überwacht werden. Das wäre sehr aufwendig und teuer, es würde nicht in Relation mit der aktuellen Lage stehen. Derzeit darf man sich noch darüber freuen, dass Online-Portale wie Airbnb dazu beitragen, Gäste aus aller Welt in die Stadt zu bringen. Dennoch ist es wichtig, dass die Mitarbeiter der zuständigen städtischen Behörden wachsam sind. Sie müssen den stark expandierenden Markt gut im Auge behalten.

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