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Augsburg
16.04.2019

Angler am Kaisersee fühlen sich von Nackten provoziert

Der Kaisersee ist ein idyllischer See in der Nähe des Augsburger Flughafens. Er gehört dem Lechfischereiverein, doch die Angler geraten sich immer wieder in die Haare mit Badegästen.
Foto: Silvio Wyszengrad

Plus Der Kaisersee ist bei Nudisten sehr beliebt. Doch nun eskaliert der Streit um das Gewässer, das eigentlich dem Lechfischereiverein Augsburg gehört.

Joachim Herrmann, 45, ist empört. Der Augsburger schwimmt gerne im Kaisersee im Norden der Stadt. Der kleine See an der Mühlhauser Straße ist im Sommer ein beliebtes Revier für FKK-Anhänger. Doch die neue Badesaison hat noch gar nicht begonnen, schon gibt es Streit mit den dortigen Anglern. Der Lechfischereiverein Augsburg, dem das Gewässer gehört, hat alle Badetreppen der FKKler am Seeufer entfernt. Damit wird der Zugang vom Ufer ins Wasser schwierig.

Der Fischereiverein will ein Badeverbot am Kaisersee in Augsburg verhängen. Besonders hart trifft es die FKKler, die dort besonders häufig anzutreffen sind. Wir haben uns umgehört, was Besucher des Kaisersees von dem FKK-Streit halten!
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Die Diskussion ist geschlossen.

16.04.2019

Die Überschrift suggeriert, dass die aktuellen Probleme des Fischereivereins mit ungeliebten Nudisten zu tun hätten. Auch der Videobeitrag reitet diese Welle. Warum nur findet man dann im Artikel selbst keinen Hinweis darauf, dass der Verein etwas gegen die FKKler hätte?
Er hat vor allem etwas dagegen dass sich Badegäste (angezogen wie unbekleidet) Dinge heraus nehmen, die ihnen nicht zustehen, nämlich auf fremden Eigentum Bauten zu errichten, die dann den Eigentümer ggf. wieder haftungsrechtlich in die Bredouille bringen können. Außerdem, dass sie eingecremt mit Sonnenmilch schwimmend die Wasserqualität verschlechtern und so den eigentlichen Zweck des Gewässers (Fischteich) gefährden.

Freier Zugang zur Natur ist das eine. Wenn die Natur einem aber nicht so taugt wie sie ist, fremdes Eigentum nach eigenem Gutdünken zu verändern, ist schon dreist. Noch dreister, sich dabei noch im Recht zu fühlen.

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