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Augsburg
14.09.2021

So erhalten Betroffene des Großbrandes in der Karolinenstraße Hilfe

Die jungen Frauen und Männer, die im Haus Nummer 15 in der Karolinenstraße lebten, haben durch den Brand alles verloren.
Foto: Ulrich Wagner

Die Hilfsbereitschaft der Augsburgerinnen und Augsburger nach dem Großbrand in der Karolinenstraße ist enorm. Wie Stadt und Kartei der Not unterstützen.

Kleidung, Haushaltsgegenstände und sogar freie Wohnungen - viele Augsburgerinnen und Augsburger bieten den Betroffenen des abgebrannten Hauses in der Karolinenstraße ihre Unterstützung an. Nun kooperiert die Stadt mit der Bürgerstiftung "Beherzte Menschen", die ein Spendenkonto für die Bewohnerinnen und Bewohner eingerichtet hat, die alles verloren haben. Die Kontodaten lauten: IBAN DE22 7205 0000 0000 0263 69. Verwendungszweck "Brand". Die Modalitäten der Auszahlung würden zwischen der Stiftung und dem Sozialreferat der Stadt Augsburg festgelegt, heißt es vonseiten der Stadt.

Brand in der Karolinenstraße: Wo Betroffene Hilfe in Augsburg finden

Zudem wird das Sozialreferat als Anlaufstelle für die Opfer des Großbrandes genannt. Ansprechpartner ist hier Roland Juraschek unter 0821/324-3041. Er soll vor allem bei der Suche nach neuen Wohnungen und Unterkünften für die Übergangszeit behilflich sein. Dort können sich auch Augsburgerinnen und Augsburger melden, die Wohnungen zur Verfügung stellen wollen. Sachspenden nehme das Sozialreferat jedoch nicht entgegen, teilt die Stadt mit.

Der Abbruch des Brandgebäudes in der Karolinenstraße hat begonnen.
36 Bilder
Abbruch nach Brand in Karolinenstraße: Ein historisches Haus verschwindet
Foto: Bernd Hohlen, Ulrich Wagner, Michael Hochgemuth, Isabel Schmidhuber, Oliver Wolff, Jörg Heinzle

Ebenfalls eine wichtige Anlaufstelle ist die Kartei der Not, das Leserhilfswerk der Augsburger Allgemeinen. Es steht Menschen in unverschuldeten Notlagen bei, so auch den Betroffenen des Großbrandes in der Karolinenstraße. Hier bietet die Kartei der Not eine unbürokratische Soforthilfe, um den ersten Verlust der persönlichen Habe etwas zu lindern. "Natürlich sind wir auch nach dem ersten Schock noch Ansprechpartner für weitere Hilfen, wenn der Weg zurück in den Alltag nicht gelingt", sagt Geschäftsführer Arnd Hansen.

Stadträtin Lisa McQueen (Die Partei) hat auf der Homepage "betterplace.me" eine Spendenaktion gestartet. Sie heißt "Hilfe für die Bewohner*innen der Karolinenstraße 15".

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