Newsticker

Robert-Koch-Institut meldet erstmals mehr als 19.000 Neuinfektionen
  1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg)
  3. Augsburger sollten nach Sturm Niklas weiter vorsichtig sein

Augsburg

14.04.2015

Augsburger sollten nach Sturm Niklas weiter vorsichtig sein

Zwei Wochen ist es her, seit Orkan Niklas durch Deutschland zog. Seine Spuren, die er hinterließ, sind noch überall sichtbar. Auch in Augsburg: Hier fielen rund 40 Bäume um.
Bild: Stegen

Die Sturmschäden sind im Augsburger Stadtgebiet überwiegend aufgearbeitet. Dennoch rät das Amt für Grünordnung zur Vorsicht.

Der Orkan Niklas hatte es in sich, als er am 31. März und 1. April durch Deutschland pustete. Die Folgen des schweren Sturms sind allerortens noch sichtbar. Vor allem München hat Niklas schwer erwischt: Allein auf dem Waldfriedhof der Landeshauptstadt fielen 300 Bäume um und richteten immense Schäden an.

In Augsburg stürzten aufgrund des Sturms ebenfalls zahlreiche Bäume um. „Bei derartigen starken Stürmen lässt sich das nicht verhindern“, sagt Franz Lernhard, Technischer Leiter Grünflächenpflege des Amtes für Grünordnung. Insgesamt sind in öffentlichen Grünanlagen einschließlich der Friedhöfe und entlang der Straßen etwa 40 Bäume umgestürzt. Die Bäume wurden inzwischen überwiegend entfernt und aufgearbeitet. Nicht hinzugerechnet wurden Bäume, die auf Privatgrund umstürzten.

Es werden immer noch abgebrochene Äste gemeldet

Auch zwei Wochen nach dem Orkan gehen im Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen immer noch Meldungen von Bürgern und eigenen Mitarbeitern über angebrochene oder herabgefallene Äste ein. Franz Lernhard: „Es gibt in Grünanlagen keine Benutzungseinschränkungen mehr, am Tag nach dem Sturm wurde die Sperrung der städtischen Friedhöfe wieder aufgehoben. Wir raten jedoch aufgrund des relativ kurzen Zeitraumes seit dem Sturm zu erhöhter Vorsicht unter Bäumen.“

Denn es könnten immer noch Äste oder Kronenteile herabfallen, welche vom Boden aus nicht zu erkennen seien und womit Spaziergänger auch nicht unbedingt rechnen würden. Die aufgearbeiteten Bäume und Äste werden übrigens in der Biomasse-Heizanlage des Grünordnungsamtes verbrannt.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren