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Corona im Heim: Es braucht klare Regeln fürs Testen

Kommentar Von Miriam Zissler
06.07.2020

Altenheime sind ein schutzbedürftiger Raum. Vorgaben sollten schnell erarbeitet werden, damit Corona-Tests auch ihren Zweck erfüllen.

In der vergangenen Woche erkrankten zwei Schülerinnen des Gymnasiums Maria Stern am Coronavirus, am Wochenende wurde das Virus bei zwei Mitarbeiterinnen des städtischen Seniorenzentrums Servatius festgestellt. In beiden Fällen wurde sehr schnell reagiert. Isolation und umfangreiche Testungen konnten in beiden Fällen für Entwarnung sorgen.

Klar ist, dass noch weitere Coronafälle in Kitas, Schulen, in Einrichtungen, am Arbeitsplatz oder im Freundeskreis folgen werden. Denn gegen das Virus gibt es bislang keinen Impfstoff und kein Medikament. Deshalb hilft nur ein besonnenes und verantwortungsvolles Verhalten jedes Einzelnen.

Corona-Tests geben Sicherheit

Die Rahmenbedingungen für das Verhalten in dieser Corona-Krise gibt in vielen Bereichen der Staat und die Kommune vor. Mit der Möglichkeit, sich testen zu lassen, hat Ministerpräsident Markus Söder den Grundstein dafür gelegt, dass sich die Bevölkerung sicher fühlen kann, Erkrankungen und potenzielle Ausbrüche schnell erkannt werden. Gerade Alten- und Pflegeheime sind ein schutzbedürftiger Raum. Vertreter von verschiedenen Trägern vermissen nach der Ansage des Ministerpräsidenten nun klare Regelungen für ihre Einrichtungen: Wer soll sich wann und in welcher Regelmäßigkeit testen lassen? Diese Vorgaben sollten schnell erarbeitet werden, damit sie ihren Sinn und Zweck auch tatsächlich erfüllen.

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