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Augsburg

26.08.2020

Das erwartet Besucher auf dem "Mini-Plärrer" in Augsburg

Auf dem Plärrergelände startet am Freitag um 16 Uhr der sogenannte „Vergnügungspark“. Bierzelte wird es aufgrund der Corona-Krise keine geben. Noch laufen die Aufbauarbeiten.
Bild: Ulrich Wagner

Plus Der Augsburger Plärrer muss dieses Jahr in seiner klassischen Form ausfallen. Doch es gibt Ersatz. Was Besucher am Plärrergelände erwarten können.

Auf dem Plärrergelände sind die Arbeiten nahezu abgeschlossen. Alles ist vorbereitet, damit hier am Freitag der Plärrer-Vergnügungspark starten kann. Die Corona-Krise sorgte dafür, dass der traditionell auf dem Gelände zu dieser Jahreszeit stattfindende Herbstplärrer nicht stattfinden konnte. Zu riskant. Der Schwäbische Schaustellerverband erarbeitete daher eine Alternative: eine abspeckte Version des Plärrers ohne große Bierzelte. Aus laut Schaustellerverband rechtlichen Gründen läuft die Veranstaltung unter dem Namen „Vergnügungspark“.

Wie sind die Öffnungszeiten des Mini-Plärrers in Augsburg?

Der Vergnügungspark startet am Freitag, 28. August, um 16 Uhr. Der letzte Tag des Plärrer-Ersatzes ist Sonntag, 13. September. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 12 bis 23 Uhr, am Freitag von 12 bis 23.30 Uhr, am Samstag von 10.30 bis 23.30 Uhr und am Sonntag von 10.30 bis 23 Uhr.

Muss man Eintritt für den Vergnügungspark bezahlen?

Um auf das Gelände zu kommen, müssen Besucher – wie auch sonst beim Plärrer – keinen Eintritt zahlen. Die Preise an den Fahrgeschäften und Ständen seien auf Vorjahresniveau, erklärt Schausteller-Chef Josef Diebold.

Welche Fahrgeschäfte gibt es auf dem Plärrer-Ersatz?

Auf dem Gelände gibt es 17 Fahr- und Spaßgeschäfte – darunter mit der „Wilden Maus“ sogar eine kleine Achterbahn und eine große Schaukel. Besucher finden unter anderem Kinderkarussells, ein Bungee-Trampolin, zwei Autoscooter, ein „Flipper“-Karussell, eine Geisterbahn und den Augsburger Klassiker: die Leopardenspur. Nur ein Riesenrad wird es nicht geben – laut Schausteller-Chef Diebold sind Riesenräder deutschlandweit ausgebucht.

Hinweisschilder auf dem Plärrergelände weisen Besucher auf die Hygiene-Maßnahmen hin.
Bild: Ulrich Wagner

Darüber hinaus wird es unter anderem Schankgeschäfte, Fischbratereien, Süßwarenstände, Schieß- oder Spielgeschäfte geben. Neben gebrannten Mandeln, Fischsemmeln und anderen Plärrer-Klassikern gibt es auch Bier. Allerdings wird es keinen Ausschank in Maßkrügen geben, keine Partymusik an den Ausschänken und die Security kontrolliert laut Diebold regelmäßig dort. Es soll ein „Familienfest mit Vorbildcharakter“ werden.

Welche Hygieneauflagen gelten für den Vergnügungspark?

Besucher müssen Kontaktdaten hinterlassen. Dazu gibt es ein vorgefertigtes Dokument auf der Internetseite des Plärrers. Wer Zeit sparen will, druckt es aus und bringt es ausgefüllt mit. Eine digitale Erfassung von Kontaktdaten ist derzeit nicht vorgesehen. Der Haupteingang an der Langenmantelstraße ist als Ein- und Ausgang eingerichtet.

In der Mitte ist eine Absperrung errichtet worden, sodass Besucher nicht kreuzen können. Die Eingänge Schwimmschulstraße und Badstraße dienen als Rettungswege. An allen Geschäften wird es Desinfektionsmittelspender geben. Darüber hinaus gilt: Maskenpflicht beim Anstehen und in den Fahrgeschäften.

Außerdem muss man überall Abstand halten. Um das zu ermöglichen, haben die Schausteller auf mehrere Meter Abstand zwischen den einzelnen Geschäften geachtet, die Straße auf dem Festgelände ist an der engsten Stelle 15 Meter breit. Vom Eingang aus dürfen sich Besucher nur in Uhrzeigerrichtung über das Gelände bewegen.

Piktogramme und Hinweisschilder sollen sicherstellen, dass sich auch jeder daran hält. In den Fahrgeschäften dürfen nur Personen aus dem gleichen Hausstand zusammen sitzen. Schausteller-Chef Diebold sagte, mit dem Konzept wolle man die „sehr positiven Erfahrungen des Sommers in der Stadt“ fortführen.

Wie viele Besucher dürfen maximal aufs Plärrer-Gelände?

Es gilt: Pro zehn Quadratmeter eine Person – 1480 Menschen dürfen sich gleichzeitig dort vergnügen.

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