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Staufalle

28.05.2015

Die B17 wird eine Woche früher fertig

Die Baustelle verschwindet: Die B17 soll in Nord-Süd-Richtung schon heute wieder frei sein.
Bild: Silvio Wyszengrad

Schon heute sind mehrere Sperrungen aufgehoben. Ganz reibungslos verliefen die Arbeiten aber nicht

Die Bauarbeiten auf der B17 in Augsburg gehen früher als erwartet zu Ende. Bereits ab heute Morgen soll nach Angaben der Stadt die Fahrbahn in Nord-Süd-Richtung wieder zweispurig befahrbar sein. Auch alle zuletzt gesperrten Auf- und Abfahrten auf die Bundesstraße werden wieder geöffnet. Am Freitagabend soll dann der Verkehr in Richtung Norden ebenfalls wieder auf zwei Spuren fließen.

Auf der wichtigen Verkehrsachse durch Augsburg hatte es seit dem Frühjahr massive Behinderungen gegeben. Der Grund: Seit März wurden der Asphalt und eine undichte Grundwasserwanne saniert. Deshalb war die viel befahrene Straße in den vergangenen Wochen im Bereich des Stadtgebiets auf mehreren Kilometern in beiden Richtungen nur noch einspurig befahrbar. Auch wichtige Auf- und Abfahrten, etwa zur Bürgermeister-Ackermann-Straße und zum Holzweg konnten zeitweise nicht benutzt werden. Das sorgte nicht nur für Rückstaus auf der B17 selbst. Auch auf den Nebenstrecken stand der Verkehr immer wieder still. Anwohner, unter anderem in Kriegshaber, mussten mit Dauerstaus vor der Haustür leben. Angesichts des teils regnerischen Wetters hatten sich die Experten im Tiefbauamt zeitweilig Sorgen gemacht, ob sie den anvisierten Termin für das Ende der Arbeiten halten können – spätestens am 6. Juni sollte die Baustelle weg sein. „Nun sind wir froh, dass wir eine Woche vorher fertig werden“, sagt Tiefbauamtsleiter Josef Weber. In der kommenden Woche will die Stadt bei einer Pressekonferenz eine Bilanz der Bauarbeiten ziehen.

Ganz reibungslos liefen die Arbeiten nicht. Wie der Tiefbauamtschef auf Anfrage unserer Zeitung bestätigte, ist die sanierte Grundwasserwanne im Bereich der Bürgermeister-Ackermann-Straße bereits an einigen Stellen wieder undicht geworden. Beim Aufbringen des Asphalts mit schweren Maschinen hätten sich wohl erneut kleinere Risse gebildet, aus denen Wasser austrat, sagt Josef Weber. Arbeiter bemerkten einige feuchte Stellen. Diese Stellen könnten aber ohne größere Probleme beseitigt werden. Dazu wird ein Loch gebohrt und das Leck mit Kunstharz ausgefüllt. Wird die sanierte, aber trotzdem 30 Jahre alte Wanne dauerhaft Ärger machen? Josef Weber glaubt das nicht. Kleinere Risse ließen sich auch künftig ohne großen Aufwand abdichten, meint er. "Kommentar

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