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21.07.2010

Die Straße als Bühne - La Strada feiert Jubiläum

14 Straßenkünstler werden von Freitag bis Sonntag durch die Innen- und Altstadt ziehen. Bobarino Gravittini, der bereits im vergangenen Jahr das Publikum begeisterte, wird auch wieder dabei sein. Archivfoto: Alexander Kaya

La Strada heißt auf Italienisch schlicht die Straße. Doch in diesem Fall ist es mehr: Künstler machen die zunächst schnöde Straße zu ihrer Bühne und begeistern das Publikum mit ihrer Vorstellung und Improvisation. Ab Freitag findet zum 10. Mal das Internationale Straßenkünstlerfestival in Augsburg statt. An drei Tagen werden 14 Künstler Augsburgs Straßen für sich gewinnen - mit ihrer Akrobatik, Zauberei, Clownerie, Jonglage und Stand Up Comedy die Zuschauer und Passanten in ihren Bann ziehen.

Gerade erst hat CIA-Chef Heinz Stinglwagner die Organisation des Maxstraßenfestes und des Public Viewings am Rathausplatz hinter sich gebracht, da steht für die City Initiative Augsburg der nächste Höhepunkt ins Haus: La Strada. "Ich muss auch gestehen, dass das eines meiner Lieblingsprojekte ist", sagt Stinglwagner. Der Ableger vom früheren La Piazza begeistert ihn vor allem wegen der einmaligen Atmosphäre. Die Organisation teilt sich die CIA mit dem Verein Altstadt Aktiv.

Gestern stellte Stinglwagner gemeinsam mit Johannes Althammer, Vorsitzender des Altstadtvereins, das diesjährige Programm vor. Erstmalig wird es in diesem Jahr keinen Wettbewerb mehr geben. "Das war ohnehin immer schwierig zu bewerten. Der eine macht Pantomime, der andere jongliert, wie soll da ein fairer Wettbewerb stattfinden?", fragt sich Stinglwagner. Dafür gibt es nun eine Feuershow, die täglich gegen 22 Uhr auf der Rathaustreppe gezeigt wird. Flambal Olek heißt die Gruppe, die dort einen auf verschiedenen Ebenen der breiten Treppe zwischen der kurzen Maximilianstraße und dem Elias-Holl-Platz einen Feuerzauber abfackeln wird. Der Elias-Holl-Platz sowie der Holbeinplatz sind auch diesmal wieder Ort des Geschehens. Althammer freut sich auf die Faltenkünstler - Artisten, die in Schläuchen stecken (Theater Rue Pietonne), Ballonkünstler Tobi van Deisner oder auf die Jongleure von Juggling meets Violin, aber auch auf alle anderen Künstler.

Althammer: "Alle treten sowohl am Holbein- als auch am Elias-Holl-Platz auf. Die Zuschauer können also stehen bleiben und verpassen trotzdem nichts." Und auch sonst werden die Straßenkünstler von Freitag bis Sonntag durch die Stadt ziehen. 30 000 Euro kostet das Straßenkünstlerfestival, was nahezu durch Sponsorengelder finanziert werden kann, betonen Stinglwagner und Althammer. Die Künstler würden gerne nach Augsburg kommen. Althammer: "Es hat sich gezeigt, dass die Augsburger bei den tollen Darbietungen der Künstler gar nicht so sparsam sind, wie es ihr Ruf besagt, und durchaus viel Geld in die Hüte werfen."

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