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Hochschulpräsident

29.04.2012

Geheimnis um dritten Kandidaten ist gelüftet

Im Zuge der Präsidentenwahl nennt die Hochschule nun doch den Namen des Bewerbers. Es ist der Komponist Karl-Gottfried Brunotte.

Zwei Tage blieb der Name geheim. Gestern gab die Hochschule Augsburg dann doch den Namen des dritten offiziellen Kandidaten für die Präsidentenwahl am 2. Mai bekannt. Es ist der Künstler und Geisteswissenschaftler Karl-Gottfried Brunotte, der in Bad Homburg lebt.

Externer Kandidat gegen zwei hochkarätige interne Bewerber

Laut Hochschulsprecher Tobias Weismantel hat Brunotte inzwischen der Veröffentlichung seines Namens zugestimmt. Vorher habe der übliche Datenschutz für Bewerbungsverfahren auf einen Verwaltungsposten gegolten. Die Wahl eines Hochschulpräsidenten sei nicht mit einer politischen Wahl vergleichbar, so Weismantel.

Brunotte wird als externer Kandidat gegen zwei hochkarätige interne Bewerber aus der Hochschule antreten. Der amtierende Präsident und Maschinenbauprofessor Hans-Eberhard Schurk (61) stellt sich zur Wiederwahl. Sein interner Herausforderer ist der Vorsitzende des Hochschulsenats und Informatikprofessor, Christian Märtin (53).

Brunottes Bewerbung in Augsburg ist nicht die Erste. „Ich bewerbe mich grundsätzlich für solche Positionen“, sagte er gestern auf Anfrage. Denn an der Fachhochschule und an der Goethe-Universität in Frankfurt sei er „freier Mitarbeiter ohne Planstelle“. Brunotte hat sich als Komponist und Musikphilosoph einen Namen gemacht. Er sei aber auch Jahrzehnte lang in Organisation und Verwaltung tätig gewesen. Warum nun Augsburg? Diese Hochschule habe das Niveau einer Universität oder Kunsthochschule, begründet Brunotte seine Bewerbung. Sie sei auch so weit vorne, dass es nur noch um Feinabstimmungen in der Führung gehe. Diese traue er sich als Präsident zusammen mit einer Führungsmannschaft zu – auch mit seinem Schwerbehinderten-Status.

Wahl findet am 2. Mai statt

Hochschulkanzlerin und Wahlleiterin Tatjana Dörfler wollte sich gestern nicht zu den Kriterien der Kandidatenauswahl für die Wahl am 2. Mai äußern. Allgemein gelte aber die Regel, dass bei der Personalauswahl keinerlei Diskriminierung stattfinden dürfe, etwa wegen Geschlecht, Alter oder Behinderung. Behörden des Freistaates seien dabei besonders gefordert.

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