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Technologiestandort

01.02.2013

Innovationspark in Augsburg - ein Leuchtturmprojekt

Ein Technologiezentrum soll Teil des Innovationsparks in Augsburg werden.
Bild: Xxx

Die ersten Institute des neuen Technologie-Standortes im Süden Augsburgs eröffnen im Mai. Große und kleine Firmen sollen sich dort ansiedeln.

Er soll einer der größten seiner Art in ganz Europa werden: Zwischen Universität und B 17 entstehen derzeit die ersten Gebäude des Innovationsparks. Damit soll Augsburg ein Hightech-Standort mit Tausenden von Arbeitsplätzen werden.

„Wir wollen mit diesem Leuchtturmprojekt Forschung und Produktion verknüpfen“, sagte Wirtschaftsreferentin Eva Weber. „Es ist ein ehrgeiziges Projekt, das noch lange nicht am Ziel ist.“

Mit dem Projekt "klotzen statt kleckern"

Im Innovationspark sollen Technologien zum sparsamen Umgang mit Ressourcen entwickelt und entsprechende Produkte aus Faserverbundstoffen produziert werden. „Wir wollen mit diesem Projekt klotzen statt kleckern“, so Weber.

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Etwa ein Viertel des Geländes ist bereits verplant, sagte Jano von Zitzewitz, der Leiter des Innovationsparks: „Es gibt weitere Anfragen von Unternehmen wie Automobilfirmen.“ Damit könne der Innovationspark eine „hochinteressante Dimension“ bekommen und „international Aufsehen erregen“. Unternehmen wollte er nicht nennen, weil noch nichts unter Dach und Fach ist.

Andere Projekte sind bereits weiter fortgeschritten: Fraunhofer

Das Gebäude der Fraunhofer-Gesellschaft steht bereits, die ersten Wissenschaftler der Projektgruppe „Funktionsintegrierter Leichtbau“  beziehen ihre Büros. Sie sollen automatisierte, kostengünstige Fertigungsverfahren für Faserverbundwerkstoffe, insbesondere für den Maschinen- und Automobilbau, entwickeln.

Ein weiteres Gebäude ist in Planung. Dort wollen Wissenschaftler der Fraunhofer-Gruppe den ressourceneffizienten Betrieb von Verarbeitungsmaschinen erforschen.

DLR hat auch schon fertiggebaut

Auch das Gebäude des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist fertig. Hier werden künftig Verfahren weiterentwickelt, die die serienmäßige Herstellung von Flugzeugbauteilen weiter automatisieren sollen. Zusammen mit der Fraunhofer-Gesellschaft eröffnet das DLR im Mai.

Technologiezentrum für große und kleine Firmen

Nächster großer Schritt soll das Technologiezentrum werden. Firmen wie Kuka, SGL Carbon, Premium Aerotec, Fujitsu Siemens, aber auch kleinere, wollen sich hier ansiedeln. Sie sollen von der Nähe zur Universität profitieren, aber vor allem auch Synergieeffekte untereinander nutzen. 88 Prozent der Fläche sind bereits durch 17 Absichtserklärungen von Unternehmen reserviert.

Dort sollen unter anderem 73 Büros, 18 Labore und eine Halle entstehen. Nach der Sommerpause soll der Bau beginnen, sagte Edgar Mathe, Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft, die das Zentrum errichten wird. Ende 2014 könnten die Gebäude fertig sein, endgültig in Betrieb gehen soll das Zentrum dann 2015. Derzeit gibt es noch Diskussionen um die Kosten und die Mietpreise (siehe Artikel unten).

Universität will Forschungszentrum für Materialwissenschaftler

In Planung ist ein Gebäude, in dem Materialwissenschaftler der Universität forschen, unter anderem zu Themen wie seltene Erden, die etwa in Mobiltelefonen verwendet werden („Materials Ressource Management“).

Noch ein weiteres Institut im Gespräch

Derzeit gibt es Gespräche über die Ansiedelung eines weiteren Instituts. „Es könnte sich um ein Institut der Fraunhofer-Gesellschaft handeln“, so Jano von Zitzewitz. Genaueres will er derzeit noch nicht sagen.

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