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Auszeichnung

23.01.2020

Japanische Ehrung für Gribl

OB Kurt Gribl erhielt den Orden in München vom japanischen Generalkonsul Tetsuya Kimura.
Foto: Elisabeth Rosenkranz

Der OB erhält den „Orden der Aufgehenden Sonne“

Die Freundschaft und der Austausch zwischen Augsburg und den japanischen Städten Amagasaki und Nagahama bestehen bereits seit 60 Jahren. Als erste deutsche Stadt begründete Augsburg nach dem Zweiten Weltkrieg eine Städtefreundschaft mit gleich zwei japanischen Städten. Für die Pflege dieser Beziehungen wurde Oberbürgermeister Kurt Gribl mit dem „Orden der Aufgehenden Sonne, goldene Strahlen mit Rosette“ gewürdigt.

Der Orden würdigt Gribl „für die Förderung des kulturellen Austausches zwischen Deutschland und Japan – vor allem die Förderung des Jugendaustausches – und für die Hilfe und Unterstützung nach der schweren Erdbebenkatastrophe in Ostjapan (Fukushima) im Jahr 2011“, wie es offiziell heißt. „Ziel dieser Städtepartnerschaft ist, dass Menschen zueinanderkommen und voneinander lernen. Das ist Völkerverständigung, die Frieden gestaltet“, sagte Gribl. Bereits seit den 1970er-Jahren findet regelmäßiger Japan-Austausch von Jugenddelegationen, von Lehrlingen der Stadtverwaltungen, von Studenten der Universität und der Hochschule Augsburg wie auch von jungen Künstlern statt.

Den Orden der japanischen Regierung gibt es seit 1875, er wird für außergewöhnliche Verdienste im zivilen oder militärischen Bereich vergeben – an japanische und ausländische Persönlichkeiten. So würdigte der Generalkonsul Tetsuya Kimura den Augsburger OB „als Förderer des deutsch-japanischen Austausches vor Ort in Augsburg“ und verwies auf das 160-jährige Jubiläum der offiziellen diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Japan, das im kommenden Jahr ansteht. (kbe)

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