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Kunst in Augsburg
07.11.2019

In Augsburg entdeckt: Das Rätsel um vier Gips-Kinder

„Wir wollen diese historischen Figuren nicht einfach auf dem Dachboden schlummern lassen.“ Die Figuren auf dem Dachboden des Forstamtes Haunstetten.
Foto: Michael Eichhammer

Auf dem Dachboden des Forstamtes sind bunte Figuren entdeckt worden. Der Kulturkreis Haunstetten bittet die Bürger um Hilfe.

Auf Dachböden oder in Scheunen finden sich des Öfteren unterschätzte Preziosen. So tauchten vor Kurzem im Dachgeschoss der Augsburger Forstverwaltung vier kunstvolle Kinder-Figuren auf, die lange Zeit im Staub der Vergessenheit gestanden hatten. Die Skulpturen aus Gips stellen die Jahreszeiten dar. Durch einen Anruf des Forstamtsleiters Jürgen Kircher erfuhr Jutta Goßner, Vorsitzende des Kulturkreises Haunstetten, von dem Fund. Ein Mitarbeiter des Stadtarchivs hatte Akten aussortiert. „Wie es mit einem Dachboden so ist: Da kommt man nicht so oft rauf, daher hat er sich alles mal genauer angeschaut“, erklärt Jutta Goßner. „Unscheinbar am Rand, wo man Dinge hintut, die man nicht braucht“, standen die vier bunt bemalten Figuren. In der Nähe: vier Podeste, auf denen sie zu früheren Zeiten offenbar gestanden hatten. „Uns interessiert: Wer hat diese Figuren angeschafft, wer hat sie verwendet?“, so Goßner.

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