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Region Augsburg

21.01.2013

Sein Auensee wird berühmt

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5 Bilder
So schön kann Kälte sein: eisige Kunst bei minus 17 Grad.

Ein kleines Paradies liegt vor der Haustüre: Stefan Hefele bringt den Auensee in einen Kalender, in dem auch isländische Wasserfälle und Gletscher zu sehen sind. 

Schwabmünchen Stefan Hefele hat in seinem beruflichen Leben schon viel gesehen. Auf Island war er, in Schottland, Frankreich oder Australien. Überall hat der Landschaftsfotograf schon seine beeindruckenden Bilder geschossen. Am meisten am Herzen liegt ihm aber die Heimat: das Lech- und Wertachtal, die Stauden. Hier ist er groß geworden. Hier liegt sein tägliches Arbeitsumfeld. Das ist nicht einfach für einen, der mit Landschaftsbildern sein Geld verdient.

Doch Hefele hat es geschafft. Seit drei Jahren ist er mittlerweile selbstständig, hat sich in der Szene einen Namen gemacht. Das beweist nicht nur ein mehrseitiges Interview des 26-Jährigen in der neuesten Ausgabe eines deutschlandweit verkauften Fotomagazins. Der Schwabmünchner bekommt auch immer mehr Aufträge von außerhalb Schwabens. Und einer davon macht ihn besonders stolz.

Das Foto entstand vor knapp einem Jahr

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Es ist eine Aufnahme, die im vergangenen Februar am Oberottmarshauser Auensee aufgenommen wurde. Ein Fleckchen Erde, das vielen Menschen in der Region Augsburg bestens bekannt ist. Ein kleiner See, im Süden von Augsburg – und laut dem Heye-Verlag eines der letzten Paradiese. In dem gleichnamigen Kalender wird im kommenden Jahr eben dieser Auensee abgelichtet werden, neben isländischen Wasserfällen, alpinen Gletschern und den Chuuk Islands im südlichen Pazifik.

„Das macht mich natürlich wahnsinnig stolz“, sagt Stefan Hefele. „Vor allem, weil es mit einem Bild aus meiner Heimat geklappt hat. Das ist ein Ort, an dem jeder von uns innerhalb einiger Minuten selbst sein kann.“

Und doch wird nicht jeder die Szene so einfangen können wie Hefele. Er hat sich nach seiner Lehre als Werbefotograf schnell dazu entschlossen, sein Glück in der Landschaftsfotografie zu finden – im vollen Bewusstsein, dass es gerade auf diesem Sektor schwer ist, sich den Lebensunterhalt zu verdienen: „Ich wusste, dass es dauert“, sagt der Fotograf. „Aber ich habe mir drei Jahre Zeit gegeben. Die sind jetzt vorbei. Und ich bin zufrieden.“

Die ersten Bilder waren in der Zeitung

Kann er auch. Die Zeiten, in denen er sich als Leserfotograf der Schwabmünchner Allgemeinen einen ersten Namen gemacht hat, sind vorbei. Im Nischenberuf Landschaftsfotograf hat Stefan Hefele seinen Platz gefunden. Auch wenn er sich seine Reiseziele noch nicht aussuchen kann – „erst einmal geht es in die bekannten Urlaubsregionen“ – Hefele kann mittlerweile von seinem Beruf leben, auch dank der Unterstützung seiner Frau. Sie arbeitet Vollzeit: „Das hat mir den Einstieg sehr erleichtert“, sagt der Fotograf. „Ohne diese Unterstützung wäre es am Anfang hart geworden. Wahrscheinlich sogar unmöglich.“

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