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Augsburg: Silvester-Böllerei in der Innenstadt hat ein Nachspiel

Augsburg

Silvester-Böllerei in der Innenstadt hat ein Nachspiel

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    Trotz Verbots wurden an Silvester in der Innenstadt Feuerwerkskörper abgeschossen. Das beschäftigt jetzt die Stadtratsfraktion von Pro Augsburg.
    Trotz Verbots wurden an Silvester in der Innenstadt Feuerwerkskörper abgeschossen. Das beschäftigt jetzt die Stadtratsfraktion von Pro Augsburg. Foto: Bernd Hohlen

    Die Fraktion von Pro Augsburg sorgt sich um die Gesundheit der Bürger. Sie bringt das Thema mit dem Jahreswechsel in Verbindung. Es geht um die Knallerei in der Silvesternacht. „Wie unabhängige Messungen ergeben haben, werden allein in der Silvesternacht in ganz Deutschland sage und schreibe 15 Prozent der gesamten durch Fahrzeuge verursachten jährlichen Feinstaubemissionen freigesetzt“, sagt Rudolf Holzapfel. Der Mediziner ist Vorsitzender der Rathausfraktion von Pro Augsburg.

    Zwei Fragen zur Böllerei an Ordnungsreferent Wurm

    Pro Augsburg erinnert jetzt daran, dass die Stadt für den Jahreswechsel aus Sicherheitsgründen ein Feuerwerksverbot für Teile der Innenstadt ausgesprochen hatte, unter anderem auch für die Maximilianstraße. Dass jedoch dieses Verbot nicht eingehalten wurde, hat jeder gesehen und gehört, der sich in der Silvesternacht in der Innenstadt aufhielt. Pro Augsburg verweist explizit darauf, dass nach Aussagen von Passanten die anwesende Polizei die Missachtungen des Feuerwerksverbots toleriert hätte.

    An die Adresse des Ordnungsreferenten Dirk Wurm gehen deshalb zwei Fragen, die er in einer Sitzung des zuständigen Ausschusses demnächst beantworten soll: „Wie will und wird die Stadt in Zukunft mit der Gesamtproblematik zum Jahreswechsel umgehen? Wie kann in Zukunft ein, wenn auch begrenztes, Feuerwerksverbot in der Augsburger Innenstadt kontrolliert und auch wirkungsvoll durchgesetzt werden?“

    Pro Augsburg hält Böllerverbot für wichtig

    Kurz vor dem Jahreswechsel hatte Wurm gegenüber unserer Redaktion gesagt, dass dieses Verbot vor allem den Zweck habe, der Polizei eine Handhabe zu geben. Handhabe, um besonders große Feuerwerke in der Innenstadt zu verbieten. Und das gegebenenfalls auch mitgebrachte Feuerwerkskörper konfiziert werden.

    Dies geschah in der Silvesternacht zum Teil, berichtete die Polizei im Nachgang. So wurde einigen Personen, die sich am Königsplatz aufhielten, Pyrotechnik abgenommen. Pro Augsburg bringt die Silvesternacht auch direkt in Verbindung mit der Verkehrssituation in der Stadt und der Umweltzone, die in der Innenstadt gilt: „Wie lässt sich ein mögliches drohendes Fahrverbot für Dieselfahrzeuge angesichts dieser eklatanten Feinstaubbelastung zu Silvester begründen?“, heißt es dazu.

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