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Augsburg

08.05.2019

Warum Rolf Störmann nachts im FCA-Stadion zu hören war

Rolf Störmann ist seit 2006 Stadionsprecher für den FCA.
Bild: Ulrich Wagner

Die Anwohner rund um das Stadion in Augsburg sind in der Nacht auf Montag von einer Ansage des Stadionsprechers Rolf Störmann beschallt worden. Was war passiert?

Nachts im Fußballstadion, da sollte es eigentlich still sein. Allerdings nicht in der Nacht auf Mittwoch. Da dürften sich einige Anwohner aus der Umgebung gewundert haben. Nach Mitternacht war aus der WWK-Arena plötzlich Stadionsprecher Rolf Störmann mit einer Durchsage zu hören. Dabei lag der 54-Jährige um die Uhrzeit im Bett.

Als der erste Anruf in der Einsatzzentrale der Polizei einging, fuhr eine Streife zur WWK-Arena, um nach dem Rechten zu sehen. Auch vom Stadionbetrieb wurden Mitarbeiter informiert. Wer oder was steckte hinter den nächtlichen Ansagen in der FCA-Arena? Die Ursache stand bald fest.

Wegen eines technischen Defekts an der Sprinkleranlage, hatte die Anlage Alarm ausgelöst. Dadurch wiederum wurde eine automatische Bandansage aktiviert. Und so schallte in Dauerschleife Störmanns Stimme mit einem „Achtung, Achtung“ und der Aufforderung an die Stadiongäste, sofort die WWK-Arena zu verlassen, durch die Nacht.

Vorfall im FCA-Stadion: Rolf Störmann musste sich totlachen

Rolf Störmann selbst sagt, er musste sich totlachen, als er am nächsten Morgen davon erfahren habe. „Aber natürlich will ich mich bei allen entschuldigen, die geweckt wurden“, fügt der bekannte Moderator von Hitradio RT1 hinzu, der seit 13 Jahren auch als FCA-Stadionsprecher arbeitet. Er habe nicht heimlich für das kommenden Bundesligaspiel am Samstag üben wollen, witzelt er. „Das habe ich schon drauf.“

Eine Dreiviertelstunde war die Ansage wohl zu hören, bis die Technik abgeschaltet wurde. Lange sei es schon her, dass er den Text eingesprochen habe, sagt Störmann. „Ich weiß schon gar nicht mehr wann das war.“ Wirklich lustig fand FCA-Sprecher Dominik Schmitz den Vorfall nicht. „Was soll ich sagen. Es war halt ein technischer Defekt, der bald behoben wurde.“

Es ist nicht das erste Mal, dass nachts laute Geräusche aus der Fußballarena Bürger beunruhigt haben. Vor fünf Jahren nahmen Anwohner aus dem Univiertel um 1.30 Uhr eine Art lautes Klopfen war. Manche glaubten zunächst an Schüsse oder an ein Feuerwerk. Doch dafür war das Geräusch zu rhythmisch. Letztendlich entpuppte sich ein Stadion-Lautsprecher als der Übeltäter. Er hatte sich verselbstständigt und sich angeschaltet. Aufgrund der damaligen Wetterlage war der Lärm weit zu hören.

Auch Rolf Störmann selbst ist übrigens in der Nacht auf Mittwoch von störenden Geräuschen geweckt worden, wie er erzählt. „Und zwar genau um 0.30 Uhr, als meine Ansage im Stadion lief“, amüsiert er sich. Bei ihm war die Lärmquelle zwar weniger mysteriös, aber umso kuscheliger. „Meine Katze hatte laut geschnarcht.“

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Die Diskussion ist geschlossen.

14.05.2019

Und dann heißt er auch noch Störmann :'-D

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09.05.2019

Er kann halt einfach nie seinen Schnabel halten! Lach

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