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Augsburg

07.12.2018

Was passiert mit dem Ledvance-Areal am Lech?

Das Ledvance-Gelände liegt zwischen dem Lech und der Berliner Allee. 90.000 Quadratmeter ist es groß.
Bild: Ulrich Wagner (Archiv)

90.000 Quadratmeter stehen nach dem Rückzug von Ledvance bald leer. Es gibt Spekulationen über die Zukunft des Geländes. Was jetzt schon ausgeschlossen wird.

Auf dem Areal des Lampenherstellers Ledvance wird derzeit „besenrein“ gemacht. So hat Unternehmenssprecher Lars Stühlen vor wenigen Tagen die laufenden Arbeiten vor Ort beschrieben, bei denen Maschinen abgebaut, Lager geleert, die Glaswanne entfernt und Möbel entsorgt werden. Wer am Werksgelände in der Berliner Allee vorbei fährt, kann die Arbeiten durch den Zaun hindurch beobachten.

Das Ledvance-Gelände wird leer geräumt

Es scheint, als würde das 90.000 Quadratmeter große Areal entlang des Lechs und seine Gebäude gerade für einen Verkauf schick gemacht. Doch konkrete Pläne, was mit dem Gelände passieren soll, gibt es nach wie vor nicht. „Beim Werk prüfen weiterhin alle Optionen und sind auf kein Zeitfenster festgelegt.“, sagt Sprecher Stühlen auf Nachfrage.

Anders sehe es beim Logistikzentrum (Steinerne Furt) und dem Bereich Maschinenbau aus. „Hier warten wir zwar noch die Angebote ab, die bis Weihnachten eingehen. Wir wollen dann aber Anfang nächsten Jahres eine Entscheidung treffen“, heißt es seitens des Unternehmens. Logistik und Maschinenbau laufen noch bis Ende 2019 beziehungsweise September 2020 weiter, sollen aber verkauft werden.

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Zurück zum Werksgelände: Hört man sich bei möglichen Investoren nach deren Interesse dafür um, stößt man durchaus auf positive Stimmen. Was später einmal hier angesiedelt werden könnte, bleibt dabei aber Spekulation. Von der Niederlassung eines Logistikers, über die Vermietung der Hallen und Büros an Unternehmen bis hin zum Abriss der Gebäude und einer Neubebauung für Gewerbe reichen die Ideen. Lediglich einer Wohnbebauung erteilen die Branchenkenner eine Absage.

Es soll wieder Gewerbe angesiedelt werden am Lech

Eine solche strebt auch die Stadt nicht an. Zwar gibt es keinen Bebauungsplan für das Areal, doch die derzeitige gewerbliche Prägung gebe den Rahmen für künftige Nutzungen vor, so Wirtschaftsreferentin Eva Weber. Aus Sicht der Stadt soll demnach auf dem Gelände entlang der Berliner Allee ein Areal mit hochwertiger gewerblicher Nutzung mit einer Durchlässigkeit zum Lech und mit Grünverbindungen entstehen.

Wie lange es dauern wird, bis konkrete Pläne und deren Umsetzung vorliegen, kann Weber nur schlecht einschätzen. „Das Tempo bestimmt der Eigentümer. Grundlegend sind unserer Einschätzung auch Untersuchungen beispielsweise zur Altlastensituation und ähnlichem“, so Weber. Immer wieder kam das unbestätigte Gerücht auf, der Boden könnte mir Quecksilber kontaminiert sein.

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