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Nahverkehr

07.11.2019

Wie soll die neue Tram in Augsburg heißen?

Fotomontage: So sieht die neue Straßenbahn aus. 
Foto: Silvio Wyszengrad

Ab 2022 fahren neue Straßenbahnen in Augsburg. Ein Name steht noch nicht fest. Auch bei der Farbe gibt es noch keine Festlegung.

Noch dauert es, bis die neuen Straßenbahnen der Firma Stadler in Augsburg unterwegs sein werden. Ab dem Jahr 2022 sollen elf Fahrzeuge vom Typ „Tramlink“ dann im Schienennetz eingesetzt werden. Ob es bei der Bezeichnung Tramlink bleibt, ist aber fraglich. Die Stadtwerke Augsburg schließen nicht aus, dass ein anderer Name zum Zug kommt. Bei dieser Entscheidung sollen Fahrgäste eingebunden werden. Derzeit ist noch offen, wie das Verfahren zur Namensfindung in Gang kommt.

Auch über die Farbe der neuen Tram wird noch zu reden sein

Es geht nicht allein um den Namen der neuen Straßenbahn. Auch bei der Farbe der Tram gibt es derzeit keine Festlegung. Bei der Präsentation des Fahrzeugtyps, den es derzeit lediglich als Fotomontage gibt, wurde ganz bewusst darauf verzichtet, die Farbgebung in den Vordergrund zu rücken. Die Tram ist vorerst in einem schlichten Weißton gehalten.

Jürgen Fergg, Sprecher der Stadtwerke, sagt, dass es gegenwärtig noch keinerlei Festlegungen gebe. Er weiß um die Emotionalität, die das Thema Straßenbahn seit jeher begleitet: „Die Augsburger haben zu ihren Straßenbahnen schon eine besondere Beziehung. Das ist hier genauso wie in anderen Städten auch.“

Stadtwerke prüfen das weitere Vorgehen

In der öffentlichen Debatte spielten neben Fahrkomfort die Gestaltung und der Name eine Rolle. Die Stadtwerke wollen auf die Wünsche von Bürgern eingehen. Fergg sagt: „Wie wir bei der Entscheidung der Farb- und Namensgebung vorgehen, werden wir deshalb in den kommenden Wochen gut überlegen und auch mit Beteiligten abstimmen. Wir wollen auf jeden Fall die Fahrgäste mit einbeziehen.“

Die elf neuen Straßenbahnen sind jeweils 42 Meter lang, sie bieten Platz für 231 Fahrgäste. Es gibt 86 Sitzplätze.

Lesen Sie dazu auch: So sollen Augsburgs neue Trams aussehen (Plus+)

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07.11.2019

Ich kann mir kaum etwas Unwichtigeres vorstellen, als wie man die Straßenbahnen offiziell nennt. Nur ein Bruchteil der Bevölkerung kennt, geschweige denn benutzt Namen wie "Cityflex".

Die wichtigen Fragen in der Verkehrspolitik lauten: Wie bekommen wir einen dichteren Takt und neue Linien hin? Wie realisieren wir das S-Bahn-Netz? Wie können wir die Preise senken? Wie sieht eine optimale Tarifstruktur aus?

Wenn wir das alles hinbekommen, können die Fahrzeuge meinetwegen auch "Stalingrad" heißen (so hatte IKEA-Gründe Ingvar Kamprad einmal einen Tisch benannt, um seinen Angestellten zu zeigen, dass sich die Namen von Produkten auf die Verkaufszahlen auswirken). Wenn nicht, nützt auch der schönste Name nichts.

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07.11.2019

Wir sind in Augsburg, also darf die Straßenbahn gern die Stadtfarben rot, grün und weiß tragen. Wenn Herr Casazza wieder mit irgendwelchen silberfarbenen Fremdkörpern daherkommt, darf er die Bahn gern mit nach Innsbruck in den vorzeitigen Ruhestand nehmen.

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07.11.2019

Ich finde die silbernen Busse optisch deutlich ansprechender als die alten MAN Busse.

Ein dezenter Hinweis auf die Stadtfarben ist deutlich eleganter. Die 80er Jahre sind schließlich rum, also müssen wir auch nicht mehr so designen.

Alles in allen sollte es aber möglichst kosteneffiziente gelingen. Gerade die Namensfindung ist völliger Humbug. Wozu braucht die Tram einen Namen?

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