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Augsburg: Nach Ölunfall: Altstadt-Gassen sind immer noch orange

Augsburg

Nach Ölunfall: Altstadt-Gassen sind immer noch orange

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    Das orangefarbene Granulat, das nach dem Ölunfall in der Augsburger Altstadt verstreut worden war, hat sich in den Fugen des Kopfsteinpflasters festgesetzt. Das Mittel sollte die Schmiere binden.
    Das orangefarbene Granulat, das nach dem Ölunfall in der Augsburger Altstadt verstreut worden war, hat sich in den Fugen des Kopfsteinpflasters festgesetzt. Das Mittel sollte die Schmiere binden. Foto: Silvio Wyszengrad

    Die kleine Kehrmaschine der Stadt, die am Morgen routinemäßig durch den Mittleren Lech fährt, wirbelt das farbige Granulat auf. Das orangefarbene Bindemittel ist längst in die Fugen des Kopfsteinpflasters geschlüpft. Auch der Regen der vergangenen Tage hat es nicht beseitigen können. Vielmehr bildeten sich mit dem Wasser immer wieder orangefarbene Pfützen. Das Mittel war aufgrund des Ölunfalls eines Müllautos vor rund einer Woche in den Gassen verteilt worden. Doch wie lange bleibt es dort noch?

    2,4 Kilometer lang war die Ölspur, die das defekte Fahrzeug mit sich durch die Augsburger Altstadt gezogen hatte. Wie berichtet, wird gegen den 46-jährigen Fahrer eines Privatunternehmens seitdem wegen fahrlässiger Körperverletzung und Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung ermittelt. Drei Menschen waren aufgrund der schmierigen Straßen gestürzt. Die Helfer der Feuerwehren verteilten wegen der Rutschgefahr knapp zwei Tonnen des orangefarbenen Bindemittels. Vieles davon liegt immer noch in den Ritzen des Pflasters. Das Mobilitäts- und Tiefbauamt der Stadt erklärt den Grund.

    Augsburger Tiefbauamt: Ölbindemittel in Altstadt wird noch entfernt

    "Aus Verkehrssicherheitsgründen wurde das Ölbindemittel noch nicht vollständig entfernt", heißt es. Und: Die Entfernung des Ölbindemittels werde nach abschließender Beurteilung der Gesamtsituation durch das Mobilitäts- und Tiefbauamt veranlasst. Der genaue Zeitpunkt könne momentan noch nicht benannt werden. 

    Wie eine Sprecherin sagt, werde vonseiten der Stadt dem Schadensverursacher ein niedriger vierstelliger Betrag in Rechnung gestellt. Die Kosten seien durch die Arbeit entstanden, die der Öl-Unfall den Mitarbeitern des Straßenbaus beschert hatte. Diese mussten unter anderem im Rahmen des Feuerwehreinsatzes Warnschilder in der Altstadt verteilen. Nach aktuellem Kenntnisstand seien derzeit jedoch keine weiteren Schäden bekannt.

    Nachgefragt bei der Polizei heißt es zu dem Ölunfall, dass nach wie vor weder Kosten noch Schäden in einer Schadenssumme zusammengefasst werden könnten.

    Fotos: Müllfahrzeug verursacht riesige Ölspur in der Altstadt

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    Ölspur durch die Altstadt verursacht Einsatz von Polizei und Feuerwehr. Hier findet ihr Fotos vom Einsatz.
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