Die Stadt bittet Bürger und Bürgerinnen, vor einem Impftermin einen tagesaktuellen Schnelltest zu machen. "Wir raten allen Impfwilligen, dieses freiwillige Angebot anzunehmen, um sich und die Mitmenschen bestmöglich zu schützen", so der städtische Impfkoordinator Bernhard Maurmeir. Der negative Testnachweis, der maximal 24 Stunden alt sein sollte, kann vor dem Einlass ins Impfzentrum vorgezeigt werden. Testen lassen können sich die Impfwilligen entweder an einer der offiziellen Teststellen im Stadtgebiet (augsburg.de/testen) oder vor Ort im neu eingerichteten Testzelt am Eingang des Impfzentrums. Auch Kinder ab fünf Jahren können im Testzelt getestet werden.
Bisher wurde täglich die ganze Belegschaft des Impfzentrums in Augsburg getestet
Mit der Bitte nach einem Test will die Stadt den Betrieb des Impfzentrums trotz hoher Infektionszahlen sicherstellen. Seit dem Betriebsbeginn im Dezember 2020 wird die gesamte Belegschaft vor Dienstantritt getestet. Angesichts der hohen Ansteckungsfähigkeit der Omikron-Variante sei es sinnvoll, wenn auch Impflinge sich vorher negativ testen lassen, so die Stadt Augsburg. Auch die Impflinge profitierten davon, weil eine Impfung bei nicht infizierten Personen für einen höheren Schutz sorgt, so die Stadt.
Test muss vorher online gebucht werden
Wer bereits ein aktuelles negatives Schnelltestergebnis hat, kann es vor dem Betreten des Geländes vorzeigen. Wer sich vor Ort testen lassen möchte, muss diesen Test vorab online buchen. Das geht auch unmittelbar vor dem Testzelt via Smartphone (gegebenenfalls steht Personal zur Unterstützung bereit). Sobald das negative Testergebnis vorliegt, geht es weiter ins Impfzentrum.
Es ist nicht nötig, deutlich früher als zum vereinbarten Impftermin zum Testzentrum zu kommen. Laut Stadt können sich vorerst nur Personen mit Impftermin am Impfzentrum testen lassen. Es sei aber geplant, diese Möglichkeit für die Allgemeinheit zu öffnen. (skro)