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Jubiläum

11.01.2019

Kaiser Maximilian und sein Augsburger Netzwerk

Die Reihe „Stadtgeschichte(n)“ widmet sich den vielfältigen Beziehungen des Kaisers zur Reichsstadt

Mit dem 500. Todestag Kaiser Maximilians I. und einem Festakt an diesem Samstag beginnt in Augsburg das Gedenken an diesen Habsburger Herrscher, der in vielfältiger Weise eine Beziehung zu Augsburg hatte. Die Reichsstadt bot ihm ideale Grundlagen für ein vielfältiges Netzwerk. Sie war nicht nur die Stadt der Reichstage, der Diplomatie und der Feste, sie war auch die Stadt der Drucker, der Künste, der Humanisten und nicht zuletzt der Finanziers.

Zahlreiche kulturelle Veranstaltungen sowie Themen-Führungen ziehen sich durch dieses Jubiläumsjahr, dessen Höhepunkt vom 15. Juni bis 15. September eine große Ausstellung im Maximilianmuseum ist.

Auch eine fünfteilige Staffel der Reihe „Stadtgeschichte(n)“ des Jakob-Fugger-Zentrums und des Fugger und Welser Erlebnismuseums widmet sich der Verbindung Maximilians mit Augsburg.

Der Augsburger Mittelaltergermanist Prof. Freimut Löser – durch Tagungsorganisationen und Herausgeberschaften als Maximilian I.-Experte ausgewiesen – gibt am Donnerstag, 17. Januar, einen Überblick über die vielfältige Fülle von Anknüpfungspunkten im weiten Spektrum zwischen „Finanzen“ und „Kunst und Kultur“, die das Verhältnis des Kaisers zu Augsburg zu einem besonderen machten. In den Mittelpunkt stellt er dabei das Bild, das Maximilian gerade auch mithilfe von Augsburger Künstlern, Druckern und Literaten von sich selbst entwirft bzw. entwerfen lässt. Die weiteren Vortragstermine behandeln folgende Themen:

Über „Maximilian I. und die Musik in Augsburg“ spricht Prof. Franz Körndle, Professor für Musikwissenschaft an der Universität Augsburg (16. Mai).

Prof. Dietmar Schiersner vom Fürstlich und Gräflich Fuggerschen Familien- und Stiftungsarchiv in Dillingen und Professor für (Spät-)Mittelalter und Frühe Neuzeit an der PH Weingarten beleuchtet in seinem Vortrag das Verhältnis von Maximilian I. und seinem Finanzier Jakob Fugger (23. Mai).

„In Augsburg und überall“ ist der Vortrag von Prof. Martin Schubert, Professor für Germanistische Mediävistik der Universität Duisburg-Essen, überschrieben, der die Kulturpolitik im Reich Maximilians I. vorstellt (6. Juni).

Dem Aspekt „Kaiser Maximilian als europäischer Dynast“ widmet sich beim letzten Termin der Reihe Prof. Lothar Schilling vom Lehrstuhl für die Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Augsburg (27. Juni).

Alle Vorträge finden im Fugger und Welser Erlebnismuseum, Äußeres Pfaffengässchen 23, statt und beginnen jeweils um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung unter www.jfz.uni-augsburg.de oder der Telefonnummer 0821/45097821 wird allerdings gebeten, da der Platz begrenzt ist und am Abend nur noch Restkarten vergeben werden können. (m-b)

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