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Newsticker
Selenskyj berichtet von weiteren schweren Gefechten in der Ostukraine
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Serie Augsburg und die Revolution
21.02.2019

Krawalle auf den Straßen: Ist das die Revolution?

Nach der Ermordung Kurt Eisners in München kommt es auf Augsburgs Straßen zu Krawallen – auch auf der Maximilianstraße.
Foto: Stadtarchiv Augsburg

Im Februar 1919 wird in München Kurt Eisner erschossen. In Augsburg kommt es zu Tumulten. Geschäfte werden geplündert, ein Maschinengewehr wird aufgebaut.

München, 21. Februar, 10 Uhr: Der noch amtierende bayerische Ministerpräsident Kurt Eisner wird auf dem Weg zum Landtag vom rechtskonservativen Grafen Arco von Valley erschossen. Als sich gegen Mittag die Nachricht von der Ermordung Eisners in Augsburg verbreitet, werden wilde Demonstrationen befürchtet. Deshalb trifft sich der Vollzugsausschuss des Arbeiter- und Soldatenrats im Rathaus, um für den folgenden Tag eine offizielle von MSPD und USPD getragene Protestdemonstration zu beschließen. Doch noch während der Sitzung treffen Nachrichten ein, dass eine aufgebrachte Menge versuche, das Untersuchungsgefängnis am Katzenstadel und das Strafvollstreckungsgefängnis in der Karmelitengasse zu stürmen und die Gefangenen zu befreien.

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