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Torball

19.03.2015

Ladehemmungen

SV Reha Augsburg kommt bei der deutschen Meisterschaft nicht über Platz acht hinaus. Es hapert an der Offensive

Bei der deutschen Torballmeisterschaft war das Glück nicht auf der Seite des Teams des SV Reha Augsburg. Dabei waren die Spieler Willi Brem, Fritz Maier, Werner Maier und Uli Eggenberger so zuversichtlich nach Dortmund angereist.

Doch aus neun Partien erreichten die blinden und sehbehinderten Sportler nur 6:12 Punkte und 17:25 Tore, was in der Endabrechnung Platz acht von zwölf bedeutete.

Die Mannschaft des SV Reha Augsburg war gegen München II mit 2:1 Toren erfolgreich und spielte gleich viermal unentschieden: 4:4 gegen Frankfurt II, 2:2 gegen Hoffeld, 4:4 gegen die SG Langenhagen/St. Pauli und 3:3 gegen München I.

Vier Spiele wurden verloren: gegen Berlin mit 1:3, gegen Frankfurt mit 0:3, gegen Viktoria Kirchderne mit 1:2 und gegen Landshut mit 0:3.

Im Defensivspiel hat sich die Augsburger Mannschaft allerdings mit „nur“ 25 Gegentreffern auf Platz vier eingereiht. München 1 als neuer deutscher Meister hingegen kassierte in der Vorrunde neun Tore mehr als die Schwaben.

Schwachpunkt bei den Augsburgern, die mit ihrem Abschneiden nicht so recht zufrieden waren, war diesmal die Offensive. Es herrschte aus unerfindlichen Gründen Ladehemmung im Angriff. Die Spieler kamen mit den neuen, nicht eingespielten Bällen und dem Hallenboden einfach nicht zurecht.

Einige Tore mehr, z. B. bei den vier Remis-Spielen oder den zum Teil knappen Niederlagen, hätten das Blatt wenden können.

Als „Trostpflaster“ ist das 3:3-Ergebnis gegen den neuen deutschen Meister München I zu werten. (pm)

Die Abschlusstabelle 1. München I, 2. Frankfurt I, 3. Landshut, 4. Berlin … 8. SV Reha Augsburg, 9. Frankfurt II, 10. SG Langenhagen/St. Pauli

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