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FCA

17.05.2019

Rumpelfußball und gepflegtes Ballspiel

Jonathan Schmid erzielte einige sehenswerte Freistoßtore. Für den Klassenerhalt waren die enorm wichtig.
Bild: Ulrich Wagner

Beim Bundesligisten geht eine Saison zu Ende, die einiges zu bieten hatte.Zu Beginn der Spielzeit gab es viele gute Spiele, es folgten viele schlechte. Jetzt geht es noch nach Wolfsburg

Entspannt sieht anders aus: Es war eine zähe und beschwerliche Saison für den FC Augsburg, die am Samstag (15.30 Uhr) mit der Partie beim VfL Wolfsburg endet. Eine Spielzeit, die mit dem Auswärtssieg in Düsseldorf zwar gut begonnen hat, aber später teilweise konfus wurde. Nach dem 0:4 zu Hause gegen die TSG Hoffenheim verschoss der FC Augsburg seine letzte Patrone und tauschte den Trainer. Für Manuel Baum kam Martin Schmidt. Der Schweizer Coach sorgte gleich mit zwei Siegen in Folge für einen perfekten Einstand. Ein Rückblick auf die bisherigen 33 Spiele.

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Friede, Freude, Eierkuchen. Die Gäste drehen einen Rückstand, und Torwart Fabian Giefer feiert ein tolles Debüt. Zudem treffen Rückkehrer André Hahn und auch Martin Hinteregger.

Es läuft auch zu Hause gegen einen Favoriten auf die Meisterschaft ganz geschmeidig. Das 1:1 schmeichelt eher den Gästen. In Augsburg riecht es nach mehr als nur nach dem Klassenerhalt.

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Der Geruchssinn hat getäuscht. Dabei hätte es so schön werden können. Ji schießt den FCA acht Minuten vor Schluss mit 1:0 in Führung. Doch dann folgen zwei Patzer von Giefer. Augsburg im Schockzustand.

Augsburg kämpft und ist nach einem 0:2-Rückstand nach Toren von Koo und Max wieder im Spiel. Dann patzt erneut Giefer. Trainer Baum kommen live im TV die Tränen.

Giefer raus, Andreas Luthe rein. Der wird schließlich zum Held von München. Ein weiterer Held ist Felix Götze, der den Ausgleich kurz vor dem Ende erzielt.

Ein gepflegter Fußball des FCA. Die Heimelf spielt die Breisgauer phasenweise an die Wand. Finnbogason trifft sogar mit der Hacke.

Der FCA bestreitet beim BVB wahrscheinlich sein bestes Saisonspiel. Dortmund duselt sich zum Sieg. Am Schluss ist man sich fast in ganz Deutschland einig: Im Fußball gibt es keine Gerechtigkeit.

Der bis dato schlechteste Auftritt des FCA. Allerdings spielten beide Teams schrecklichen Rumpelfußball.

Erneut ein starker Auftritt von Luthe. Augsburg zittert sich zum 2:1-Sieg, aber der Trend geht Richtung Europa.

Begann am 10. Spieltag das Dilemma? Das Spiel des FCA gegen den Abstiegskandidaten wirkt fahrig und unkonzentriert. Der Ausgleich fällt zwei Minuten vor Schluss.

Zuerst hat man kein Glück und dann kommt noch das Pech dazu. Der FCA verkauft sich eigentlich gut, doch wieder trifft der Gegner in der Schlussphase.

Nach dem Schlusspfiff kann man sich einig sein. Es war das erste Spiel, das der FCA verdient verloren hat. Die Eintracht spielt groß auf, dem FCA blieb nur Achselzucken. Europa ist weit weg.

Erneut eine dürftige Vorstellung der Gäste. Das Trainer-Duell Weinzierl gegen Baum gewinnt der frühere FCA-Trainer. Warum, wusste er am Ende aber wohl selber nicht. Der VfB war um keinen Deut besser.

Der FCA hat einige gute Chancen, aber erst nach der 1:0-Führung von Bayer nach 75 Minuten. Analytisch betrachtet: Augsburg hat 75 Minuten verschlafen.

Endlich wieder einmal ein Punkt. Ein mittelmäßiges Spiel, bei dem man endgültig zur Erkenntnis kommt: Schalke ist auch nicht mehr das, was es einmal war.

Eine Partie, die vor allem für Martin Hinteregger mit großen Kopfschmerzen endete. Der Torschütze zum 0:1 rasselt mit dem Berliner Selke zusammen und muss nach der Pause in der Kabine bleiben

Ein bitterer Abend für Fans und Mannschaft. Augsburg holt einen 0:2-Rückstand auf und verliert dann doch in letzter Minute das Spiel. Na dann, schöne Weihnachten.

Nach diesem Spieltag drängt sich die Frage auf: Hat der FCA im Trainingslager überhaupt trainiert? Gesehen hat man nichts davon.

Erneut eine schlimme Augsburger Vorstellung. Beim FCA rumort es. Hinteregger kritisiert nach der Partie öffentlich den Trainer.

Der Befreiungsschlag. Der FCA macht seine Fans glücklich. Finnbogason trifft dreimal und Mainz hilft mit zwei Handelfmetern.

An der Weser überrollt. Bereits nach 28 Minuten 3:0. Das Zittern beginnt wieder.

Viel Lob, keine Punkte. Doch die Leistung macht Mut für Freiburg.

Das schlechteste Spiel der Saison. Augsburg spielt im Stile einer Schülermannschaft. Manuel Baum und die Fans sind völlig geschockt.

Die Wiederauferstehung eine Woche nach dem Debakel. Augsburg schlägt den Titelfavoriten und Fußball-Deutschland staunt.

Nichts Neues aus dem Osten. Wie in der Vorrunde wissen beide Klubs nicht, wo das Tor steht.

Der FCA dreht das Spiel. Das Freistoßtor von Jonathan Schmid ist das Eintrittsgeld wert.

Entsetzen beim FCA. Nach einem halben Jahr gewinnt der Club wieder einmal ein Spiel. Augsburg opfert sich für die Franken.

Baum hat fertig. Beim FCA wird man nervös und entlässt den Trainer. Die Entscheidung kommt für einige dennoch überraschend.

Neue Besen kehren gut. Ausgelutschter Spruch, der aber Wirkung zeigt. Martin Schmidt hat in seinem ersten Spiel als FCA-Trainer alles richtig gemacht.

Ein Traumeinstand für den Trainer im ersten Heimspiel. Das war fast schon die Rettung. Hätte Schmidt auch die Titanic gerettet?

Große Ernüchterung beim FCA. Auch deshalb, weil Leverkusen eine Klasse besser war.

Der FCA war schon vor dem Anpfiff gerettet. Die Zuschauer stellen sich dann während des Spiels schon die Frage: Ist das tatsächlich Fußball?

Macht hoch die Tür, das Tor macht weit... Für die Zuschauer ein ganz witziges Spiel, für die Trainer eher nicht.

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