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Kanu

02.02.2018

WM im Eiskanal?

Augsburg will am Eiskanal die Kanuslalom-WM 2022 austragen.
Bild: Wagner

Augsburg bewirbt sich als Gastgeber für Wettkämpfe in vier Jahren. Vergabe im März

Für ihr gemeinsames Ziel ziehen alle an einem Strang. In den vergangenen Wochen und Monaten arbeitete die Augsburger Eiskanal Allianz akribisch an einer Bewerbung für die Kanu-Weltmeisterschaft im Jahr 2022. Beteiligt sind die Kanu Schwaben Augsburg (KSA), der Augsburger Kajak Verein (AKV) sowie der Deutsche und der Bayerische Kanuverband und der Olympiastützpunkt Bayern.

Seit dem gestrigen Donnerstag ist es amtlich: Über den Deutschen Kanuverband ist die offizielle Bewerbung bei der Internationalen Kanuföderation (ICF) abgegeben worden. Im März reist eine Augsburger Delegation aus Sportlern, Funktionären und Politikern nach Japan, wo die Vergabe der Kanuslalom-WM stattfinden wird.

Augsburgs Sportreferent Dirk Wurm hob die Vorzüge der Augsburger Anlage hervor. „Wir hoffen, dass wir die Mitglieder der internationalen Kanuföderation von den Vorzügen einer der schönsten erhaltenen Naturstrecken Europas überzeugen können.“

Im Zusammenhang mit der angestrebten Ausrichtung der Kanuslalom-WM 2022 steht die Generalsanierung des Olympiaparks am Eiskanal (wir berichteten). Hierzu laufen aktuell die Verhandlungen mit den Fördergebern des Bundesinnenministeriums und des Freistaats Bayern. „Die bisherigen Gespräche waren sehr konstruktiv und von großem Wohlwollen aller Akteure in Bund, Land und Stadt Augsburg geprägt“, sagte Wurm. Aktuell kann der Sportreferent keine Fördersummen nennen, er strahlt jedoch Optimismus aus. „Ich bin zuversichtlich, dass sich Bund und Land nachhaltig an der Generalsanierung des Olympiaparks am Eiskanal beteiligen werden.“

In Augsburg fanden wiederholt internationale Veranstaltungen statt, in Erinnerung geblieben sind vor allem die Wettbewerbe der Olympischen Spiele 1972. (AZ)

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