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Blitzer
30.03.2019

Am Mittwoch startet der Blitzmarathon 2019 in Bayern

In Bayern startet am Mittwoch bereits der siebte Blitzmarathon.
Foto: Patrick Seeger, dpa (Symbol)

Bereits zum siebten Mal startet am Mittwoch ein 24-stündiger Blitzmarathon im gesamten Freistaat. Mehr als 1900 Polizisten sind dabei im Einsatz.

Auch in diesem Jahr erwartet die Nutzer bayerischer Straßen ein Blitzmarathon. Unter dem Motto "Fuß vom Gas!" kontrolliert die Polizei ab Mittwoch, 4. April, 6 Uhr 24 Stunden lang an über 2000 geplanten Messstellen die Geschwindigkeit. Dafür sind rund 1900 Polizisten sowie etwa 50 Mitarbeiter der Gemeinden und Zweckverbände der kommunalen Verkehrsüberwachung im Einsatz. Wo die Kontrollen durchgeführt werden, gab das bayerische Innenministerium bereits am Freitag bekannt. Schwerpunkt liegt wie im Vorjahr vor allem auf den Landstraßen, hieß es in einer Mitteilung des Ministeriums.

Das steckt hinter dem Blitzmarathon 2019

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann betonte im Vorfeld des Blitzmarathons, dass überhöhte Geschwindigkeit "häufig lebensgefährlich" ist. "Zu schnelles Fahren ist die Hauptursache für schwere Verkehrsunfälle". Laut Angaben des Bayerschen Innenministeriums starben 2018 allein in Bayern insgesamt 191 Personen bei Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit. Im selben Jahr kamen 618 Menschen bei Verkehrsunfällen im Freistaat ums Leben.

Ziel des Blitzmarathons sei es nicht, "möglichst viele Verwarnungen auszusprechen oder Bußgeldbescheide zu verschicken", betonte Herrmann. Vielmehr soll er für die Gefahren des zu schnellen Fahrens sensibilisieren. Deshalb werden die geplanten Messstellen bereits im Voraus veröffentlicht. So kann sich jeder darüber informieren, wo vermutlich geblitzt wird. Eine Aufstellung der geplanten Kontrollstellen finden Sie hier.

Blitzmarathon 2018: Das war die Bilanz

Der Blitzmarathon findet im Rahmen des europaweiten "Speedmarathons" statt, der von dem europäischen Verkehrspolizei-Netzwerk "TISPOL" koordiniert wird. Auch andere Bundesländer nehmen daran teil.

Auch 2018 fand in ganz Bayern ein 24-stündiger Blitzmarathon statt. Obwohl die geplanten Messstellen, wie auch in diesem Jahr, bereits im Voraus veröffentlicht wurden, tappten zahlreiche Raser in die Falle. Von rund 234.000 gemessenen Fahrzeugen waren insgesamt 8.466 Fahrer zu schnell unterwegs. Laut Mitteilung des Bayerischen Innenministeriums schaffte es ein 35-Jähriger mit 89 km/h zu viel auf einer auf 100 km/h beschränkten Straße auf Platz 1 der Geschwindigkeitssünder. (ne)

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Die Diskussion ist geschlossen.

01.04.2019

Dafür hat unsere Polizei Zeit und Personal!

Wenns um Durchfahrten und damit zusätziche Gefährdung der Anlieger(kinder) geht (siehe Krumbach Höllgehau/Hopfenweg = "Anlieger frei" ) fehlt Zeit und Personal (vllt auch Wille) etwas dagegen zu tun !

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