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"Das ist jetzt fix"
07.06.2019

Minister: Noten beim Mathe-Abi 2019 bleiben in Bayern so, wie sie sind

Das Mathe-Abitur hatte eine Diskussion über eine angeblich zu schwere Formulierung der Aufgaben ausgelöst.
Foto: Julian Stratenschulte, dpa

Der Bewertungsschlüssel für die Matheabitur-Prüfungen wird in Bayern nicht nachträglich korrigiert. Die Proteste blieben damit - im Gegensatz zu anderen Bundesländern - erfolglos.

Der Bewertungsschlüssel für die Matheabitur-Prüfungen wird in Bayern trotz aller Proteste nicht nachträglich korrigiert. "Das ist jetzt fix", sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in München. Nachdem das Ministerium mehr als 50 Prozent der Noten gesichtet habe, sei klar, dass der Abi-Durchschnitt insgesamt im üblichen Schwankungsbereich der vergangenen fünf Jahre liege. "Deshalb werden wir nicht in den Bewertungsmaßstab eingreifen."

In den vergangenen Jahren hatte der Abiturschnitt in Bayern bei rund 2,3 gelegen. Wie der bayernweite Abitur-Schnitt in diesem Jahr ausfalle, könne aber noch nicht gesagt werden, sagte Piazolo. Nach seinen Angaben werden die Erfahrungen und Kritikpunkte der Schüler aus diesem Jahr aber dennoch nicht einfach ungehört verhallen. "Natürlich werden wir das Abitur noch mal nachbereiten, um aus den jetzt gemachten Erfahrungen für die Zukunft zu lernen", betonte der Minister.

Nach der Mathe-Prüfung hatten Schüler in zwölf Bundesländern aus Protest Petitionen im Internet gestartet. In Bayern wurden vor allem die Textlastigkeit und Anzahl der Unteraufgaben bemängelt. Das Saarland, Bremen und Hamburg hatten angekündigt, den Bewertungsschlüssel zu verändern.  (dpa)

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