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Tragödie

26.02.2018

Ersthelfer sterben auf Autobahn - Polizei hofft auf Zeugenaussagen

Ein Blick auf die Unfallstelle auf der Autobahn 70 im Landkreis Schweinfurt.
Bild: Merzbach/NEWS5 (dpa)

Nach dem tragischen Unfalltod zweier Ersthelfer auf der A70 bei Schweinfurt ermittelt die Polizei. Die Beamten hoffen, mithilfe der Zeugenaussagen zu neuen Erkenntnissen zu kommen.

Nach dem Unfall auf der Autobahn 70 bei Schweinfurt, bei dem zwei Ersthelfer tödlich verletzt wurden, rätselt die Polizei weiter nach den Ursachen. Dabei hoffen die Ermittler besonders auf die Aussagen zweier Zeuginnen. Ein Polizeisprecher sagte am Montag: "Sobald es möglich ist, sollen die beiden Frauen zu dem Unfallhergang befragt und vernommen werden. Das sind ja unsere wichtigsten Zeuginnen."

Zwei Ersthelfer sterben auf der A70 - Polizei ermittelt Ursachen

In der Nacht zum Sonntag war eine 32 Jahre alte Fahrerin zunächst mit ihrem Wagen gegen die Mittelleitplanke geprallt. Sie konnte sich und ihr Kind aber in Sicherheit bringen.

Nachdem der hinter ihr fahrende Ehemann und ein weiterer Autofahrer mit Warnblinklicht auf dem Standstreifen angehalten hatten, wurden sie beim Überqueren der Autobahn von einem anderen Wagen erfasst. Der 44-Jährige und der 49-Jährige waren sofort tot. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge hatte eine 26-jährige Autofahrerin die Situation zu spät erkannt.

Sachverständiger soll Ursachen des Unfalltodes ermitteln

Das Unfallauto auf der Überholspur sei wohl unbeleuchtet gewesen, sagte der Sprecher weiter. Die Aussagen der beiden zunächst unter Schock stehenden Frauen sollen klären, warum die 32-Jährige die Kontrolle über ihr Auto verlor.

Unklar sei auch, warum die Männer die Fahrbahn überquerten. "Deshalb ist auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger eingeschaltet worden, um das Ganze so genau wie möglich rekonstruieren zu können", so der Polizeisprecher. (dpa/lby)

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