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München/Holzkirchen
19.03.2019

Betrunkener Lehrer nach mehreren Unfällen auf A8 gestoppt

Ein 53-jähriger Lehrer baute betrunken mehrere Unfälle, bis er von der Polizei gestoppt werden konnte.
Foto: Patrick Seeger, dpa (Symbol)

Ein betrunkener Lehrer fuhr Schlangenlinien auf der A8 und konnte erst nach mehreren Versuchen von einem Polizisten gestoppt werden.

Ein 53-jähriger Lehrer war am Wochenende betrunken mit seinem Auto unterwegs, wie die Polizei berichtet. Die Ermittler benötigten mehrere Versuche, bis sie ihn aus dem Verkehr ziehen konnten.

Betrunkener Lehrer baut mehrere Unfälle

Ein Polizist, der gerade auf dem Weg nach Hause von seinem Dienst war, bemerkte am Sonntagabend einen Wagen, der Schlangenlinien zu fahren schien. Daraufhin informierte er seine Kollegen, um den Wagen überprüfen zu lassen, wie die Autobahnpolizei mitteilte. Im Bereich der Anschlussstelle Holzkirchen warteten die Beamten auf das Auto, um den Fahrer zu kontrollieren. Dieser krachte allerdings in die Mittelleitplanke, noch bevor er die Stelle, an der die Beamten warteten, erreichte.

"Davon unbeeindruckt setzte er seine Fahrt in Richtung Süden fort", hieß es weiter von der Polizei. Daraufhin blieb der Polizist, der bereits Feierabend hatte, weiter an dem Wagen dran und schaltete das Warnblinklicht ein. Kurze Zeit darauf erreichte das Auto die Anschlussstelle, an der die Polizisten auf ihn warteten. Allerdings ignorierte er das Aufleuchten des "Bitte folgen"-Schilds der Polizei und fuhr unbeirrt weiter. Daraufhin unternahmen die Polizisten einen weiteren Versuch, den Fahrer des Wagens zu stoppen - ebenfalls vergeblich. Anschließend kam der Wagen von der Fahrbahn ab und überfuhr zwei Leitpfosten.

Betrunkener Lehrer hatte 2,5 Promille im Blut

Erst an der Anschlussstelle Irschenberg konnte der Mann ohne Gefahr für andere Autofahrer aus dem Verkehr gezogen werden, wie die Polizei weiter mitteilte. "Es stellte sich schnell heraus, dass Alkohol im Spiel war." Und: Seinen Führerschein hatte der Mann erst vor kurzer Zeit zurückbekommen - nun ist er ihn wieder los. Der Mann werde nun mit einem hohen Strafmaß rechnen müssen, hieß es. Wer im Verkehr 1,1 Promille und mehr intus hat, der begeht eine Straftat. (dpa/AZ)

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