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Wetter in Bayern

30.11.2018

Wetterdienst warnt vor Glatteis: Mehr als 150 Unfälle in der Oberpfalz

Ein Fahrzeug des Winterdienstes fährt auf einer Landstraße bei Tirschenreuth entlang. Glatteis hat am Freitagmorgen in der Oberpfalz zu mindestens 150 Unfällen geführt.
Bild: Nicolas Armer, dpa

Der Weg zur Arbeit oder zur Schule ist am Freitagmorgen in einigen Teilen Bayerns zur Rutschpartie geworden. Wo Autofahrer besonders aufpassen mussten.

Nach gefrierendem Regen in der Nacht zu Freitag droht in Teilen Ost- und Südostdeutschlands Glatteisgefahr, warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD). "Voraussichtlich bleibt die Lage bis Samstagvormittag in Ostbayern, im Erzgebirge sowie im Zittauer Gebirge angespannt", sagte ein Sprecher. In Ostsachsen, im Bergland und an der See müsse zudem mit starken bis stürmischen Böen gerechnet werden.

In der Oberpfalz kam es wegen dem Glatteis zu mehr als 150 Verkehrsunfälle, bei 30 davon wurden Menschen verletzt. Auch Teile Niederbayerns waren vom Glatteis betroffen, über Verkehrsunfälle wurde dort zunächst nichts bekannt. Ein Polizeisprecher berichtete über mehrere gestürzte Menschen. Besonders betroffen seien die Städte Tirschenreuth und Eschenbach in der Oberpfalz. Die Innenstädte seien für den Verkehr gesperrt worden. Grund seien die Hanglage und Kopfsteinpflaster.

Wetter und Verkehr: Glatteisgefahr nach gefrierendem Regen

In unserer Region besteht vor allem im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen und in Teilen des nördlichen Donau-Ries erhöhte Gefahr. Bei Neuburg an der Donau empfahl der DWD sogar bis 12 Uhr das Autofahren zu vermeiden und daheim zu bleiben. Grund dafür war gefrierender Regen und Sprühregen. Noch bis 19 Uhr kann dagegen vereinzelt Glatteis auftreten. Wie die Polizei in der Region mitteilt, gab es keine Auffälligkeiten wegen Glatteis.

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Während es im Osten und Südosten eher frisch ist und die Temperaturen tagsüber zwischen minus zwei und fünf Grad schwanken, ist es im Westen mit bis zu zwölf Grad für die Jahreszeit sehr mild. 

Am Sonntag erwarten die Meteorologen zwar auch im Osten mildere Temperaturen, dafür wird es merklich feuchter. Von Westen her wird teils kräftiger Regen erwartet, der bis zum Abend auch den Nordosten Deutschlands erreicht. Im Westen sind vereinzelte Gewitter mit Sturmböen möglich, auch in der Nacht zu Montag kann es bei schauerartigem Regen blitzen und donnern. (dpa/lby/AZ)

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