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Frauen-Fußball
13.05.2022

Turbine Potsdam kämpft um Champions-League-Platz

Potsdams Trainer Sofian Chahed sitzt im Kongresshotel Potsdam.
Foto: Fabian Sommer/dpa/Archivbild

Jetzt kommt es drauf an.

Nach der Heimniederlage gegen Eintracht Frankfurt bangen die Fußballerinnen von Turbine Potsdam vor dem Saisonfinale um ihren Platz in der kommenden Spielzeit in der Champions-League. Zwar steht Turbine Potsdam in der Bundesliga weiter auf Platz drei, doch die punktgleichen Frankfurterinnen haben am letzten Spieltag die vermeintlich leichtere Aufgabe.

Während die Eintracht-Spielerinnen am Sonntag (14.00 Uhr) gegen den Tabellenneunten Werder Bremen antreten, spielt Turbine zeitgleich beim Tabellenzweiten FC Bayern München. "Wir müssen trotzdem schauen, dass wir unser Spiel in München durchbekommen", sagte Turbine Potsdams Trainer Sofian Chahed dem RBB. "Mit ganz viel Glück und einer geschlossenen Mannschaftsleistung können wir dann vielleicht etwas mitnehmen."

Natürlich sei Turbine enttäuscht über die Pleite beim letzten Heimspiel der Saison in der Frauen-Bundesliga. "Aber wenn es nach hinten losgeht, wir in München verlieren und Frankfurt an uns vorbeizieht, ist es verdient", sagte Chahed. Frankfurt spiele eine super Saison.

Dennoch schmälere dies nicht die Leistung der Potsdamerinnen. "Es hätte doch niemand geglaubt, dass wir bis zum Ende um Platz drei kämpfen, beziehungsweise bis zum letzten Spieltag sogar auf dem dritten Platz stehen." Coach Chahed ist insgesamt zufrieden mit seinen Spielerinnen, im Vergleich zur Vorsaison sei eine Verbesserung erkennbar. "Und es ist ja noch nicht vorbei, wir werden sehen, was am Ende passiert", sagte Chahed.

Unabhängig davon, wie diese Saison für Turbine Potsdam ausgeht, werden im Sommer einige Spielerinnen den Club verlassen. "Die Entwicklung wird dadurch teilweise gestoppt und auch allgemein stört es", sagte Chahed über die Abgänge. "Es ist immer wieder zu sehen, wie wichtig es ist, länger zusammen zu bleiben, damit ich die Spielerinnen, aber auch die Spielerinnen mich kennenlernen."

Doch wenn Wolfsburg und Bayern rufen würden oder eine Spielerin im Ausland Erfahrungen sammeln wolle, sei das verständlich. "Ich lasse sie also mit einem weinenden und einem lachenden Auge ziehen", sagte Chahed.

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