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Polizeireport

14.02.2020

Achtung vor falschen Microsoft-Mitarbeitern

Immer wieder werden Menschen im Kreis betrogen

In mehr als der Hälfte der angezeigten Vorfälle, darunter auch einige aus dem Kreis Donau-Ries, hatten die Betrüger Erfolg. Insgesamt erbeuteten die falschen Microsoft-Mitarbeiter dabei in acht Fällen eine Gesamtsumme von über 10000 Euro.

Auch im Stadtgebiet Augsburg sowie den Landkreisen Augsburg und Aichach-Friedberg kommt es immer wieder zu Anrufen solcher Betrüger.

Die Masche ist dabei nach Angaben der Polizei meist die Gleiche. Ein angeblicher Microsoft-Mitarbeiter – oft spricht dieser Englisch oder gebrochen Deutsch – meldet sich telefonisch bei den Opfern und teilt diesen mit, dass ihr Computer mit einem Virus befallen sei, erforderliche Lizenzen abgelaufen wären oder ein sonstiger Fehler aufgetreten sei. Die Betrüger bieten dem Opfer ihre Hilfe bei den angeblichen Computerproblemen an und fordern die Personen auf, eine Fernwartungssoftware zu installieren.

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Dadurch erhalten die Betrüger direkten Zugriff auf den Rechner, wodurch sie sensible Daten einsehen und den Computer steuern können. Im weiteren Verlauf verlangen die Betrüger für ihre angeblichen Hilfsdienste eine Gebühr – die durch Überweisung oder durch Übermittlung von Gutscheincodes erfolgen soll – oder veranlassen direkt am Computer des Opfers Transaktionen.

Um der Zahlungsforderung Nachdruck zu verleihen, drohen sie gegebenenfalls mit dem Sperren des Rechners oder einem möglichen Datenverlust. Die Polizei rät, unaufgeforderten Kontaktaufnahmen von solchen vermeintlichen Servicemitarbeitern keinen Glauben zu schenken.

Im Zweifel legen Sie einfach auf und wenden sich an eine offizielle Nummer des jeweiligen, seriösen Unternehmens. Geben Sie niemals sensible Daten wie Bankdaten und Zugangsdaten für Kundenkonten heraus.

Gewähren Sie niemandem Zugriff auf Ihren Rechner, indem Sie eine dementsprechende Software installieren. Sollten Sie Opfer von dieser Betrugsmasche geworden sein, trennen Sie sofort Ihren Computer vom Internet und schalten diesen aus. Informieren Sie umgehend die Polizei und Ihre Bank. Weitere Informationen finden Sie unter: www.polizei-beratung.de. (pol)

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