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Bissingen

13.05.2015

Auf den Spuren der Landwirtschaft

Als ein „Kesseltaler Landwirtschaftserlebnis“ wird der neue Wanderweg rund um Bissingen genannt. Und das ist er. Nicht nur, dass beim Wandern bei verschiedenen Stationen die Arbeit der Landwirte erklärt wird. Auch die Ausblicke von einzelnen Aussichtspunkten sind unverwechselbar und beeindruckend. Vor einem Jahr wurde der Wanderweg eröffnet.
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Als ein „Kesseltaler Landwirtschaftserlebnis“ wird der neue Wanderweg rund um Bissingen genannt. Und das ist er. Nicht nur, dass beim Wandern bei verschiedenen Stationen die Arbeit der Landwirte erklärt wird. Auch die Ausblicke von einzelnen Aussichtspunkten sind unverwechselbar und beeindruckend. Vor einem Jahr wurde der Wanderweg eröffnet.

Vor einem Jahr wurde ein neuer Wanderweg im Kesseltal eröffnet. Die circa neun Kilometer lange Strecke ist besonders für Familien geeignet – denn nicht nur der Blick in einen Kuhstall ist lohnenswert

Bissingen Wie arbeitet ein Landwirt auf den Feldern? Wie funktioniert ein Melkroboter? Was ist eine Streuobstwiese? Wie wichtig ist Wasser für uns? Und was genau macht eigentlich der Biber? Natur, Landwirtschaft und das Wirken von Sebastian Kneipp werden mit diesem Wanderweg durch das Kesseltal nicht nur bildreich und detailliert erklärt, die drei Themenbereiche werden erlebbar gemacht – für Alt und Jung, Klein und Groß. Der Titel des Weges: Kesseltaler Landwirtschaftserlebnis. Und der Name hält, was er verspricht. An 15 Stationen, die leicht zu finden und gut ausgeschildert sind, erhält der Wanderer Einblicke in die tägliche Arbeit der Landwirte, erfährt aber auch mehr über Biber, Streuobstwiese, Honigbiene, Hecke und Wiese. Wer möchte, kann sich beim Start im Gasthof Krone einen iPod mit Lautsprecher ausleihen und sich die einzelnen Stationen erklären lassen – optimal für Kinder, aber auch sehr informativ für die Erwachsenen. Die Texte wurden übrigens von Bissinger Grundschülern gesprochen und aufgenommen.

Gestartet wird am großen Parkplatz des Gasthauses Krone in Bissingen. Von dort an beginnt die kleine Reise durch das wunderschöne Kesseltal. Wanderer sollten mindestens drei, eher vier Stunden einplanen. Die Strecke ist circa neun Kilometer lang. Es gibt lediglich eine anstrengende, aber kurze Steigung nach Oppertshofen Richtung Wald, alle anderen Wege sind bestens präpariert und auch für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen geeignet – wenn auch vielleicht nicht die ganze Strecke. Wer nicht den kompletten Weg laufen möchte, hat daher die Möglichkeit beim Rastplatz in Kesselostheim eine Abkürzung zu nehmen, außerdem gibt es weitere Parkmöglichkeiten beim Rastplatz bei Buch.

Wer alle Stationen mitnimmt, wird definitiv belohnt: mit ausgeklügelten Spielen am Wegesrand, mit außergewöhnlichen Sitzmöglichkeiten, mit unbeschreiblichem Ausblick über das Kesseltal. Ein Höhepunkt auf dem neuen Erlebnisweg ist auf jeden Fall der Blick in den Kuhstall. Familie Böhm aus Oppertshofen ermöglicht den Wanderern zu jeder Zeit Zugang in ihren großen Fleckvieh-Betrieb. Dort gibt es unter anderem einen Melkroboter zu sehen. Aber auch bei der Station Wald lohnt es sich Rast zu machen. Kinder können dort ein Klangspiel aus verschiedenen Hölzern ausprobieren oder über einen Barfußpfad laufen.

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Nicht weit davon entfernt kann der Wanderer einen Blick in eine große Schlepperkabine werfen. Die umfassende und moderne Technik der heutigen Traktoren wird dabei deutlich. Die Kabine steht am Wegesrand und ist zur Sicherheit vor Vandalen mit Kameras ausgestattet. Direkt daneben können sich die fleißigen Wanderer aber auch einfach nur ausruhen und die Seele auf der Baumelbank im wahrsten Sinne des Wortes baumeln lassen.

Der Weg ist eine Bereicherung für alle Wanderer, die Lust auf einen Halbtagesausflug mitten in der Natur haben. Vor allem aber ist der Weg bestens für Familien mit kleinen Kindern geeignet. Verlaufen ist unmöglich, die komplette Strecke ist genügend ausgeschildert.

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